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Einzelhändler zeigen großes Interesse an Reutlingens City

Laut CB Richard Ellis (CBRE) ist Reutlingen als Einkaufsstadt bei seinen Einwohnern und den Bewohnern im Umland als Einkaufsstadt sehr beliebt. Einzelhändler haben ein hohes Interesse an der Stadt, wenngleich die Nähe zur Landeshauptstadt Stuttgart und der nur wenige Kilometer entfernte Fabrikverkauf in Metzingen einen Einfluss auf den Einzelhandelsmarkt in Reutlingen haben.

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Vor allem die gut angebundene Fußgängerzone Wilhelmstraße zwischen Karlstraße und Marienkirche ist stark nachgefragt und weist die höchsten Umsatzpotenziale und Passantenfrequenzen auf. Namhafte, regionale Textilhäuser wie das Bekleidungskaufhaus Breuninger und das Modehaus Zinser genießen hohe Akzeptanz. Hinzu kommen nationale und internationale Filialisten wie Jack & Jones, Esprit, H & M, Drogerie Müller, Douglas oder Thalia, die zu einem Filialisierungsgrad von über 60 Prozent beitragen.

Das Erscheinungsbild der Stadt ist durch moderne, aber auch traditionsreiche, mittelalterliche Architektur geprägt. Dadurch sind die meisten Ladenflächen eher kleinteilig, Großflächen sind nur wenige vorhanden.

Die durch die ECE geplante Shopping-Center-Entwicklung von 20.000 m² Verkaufsfläche am Postareal in der City Nord (nördlich der Karlstraße/Eberhardstraße) wurde im Frühjahr 2010 durch die Stadt Reutlingen zurückgewiesen. Statt der geplanten Fläche dürften nun maximal 10.000 m² Verkaufsfläche entstehen. Als Alternativstandort für ein Shopping-Center ist das innerstädtische Rathausareal denkbar. Hierzu laufen bereits Gespräche mit Investoren.

Insgesamt stößt bei den örtlichen Einzelhändlern der geplante Bau eines Shopping-Centers in der Reutlinger Innenstadt auf Kritik, da sie durch die Factory Outlets in Metzingen bereits eine spürbare Beeinträchtigung erfahren. Es wird befürchtet, dass es durch die Shopping-Center-Entwicklung zu Standortaufgaben in der Innenstadt kommt.