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Schlecker-Insolvenz: Acht Logistikzentren machen dicht

Nachdem die Schließung der Schlecker-Filialen mit dem Ausverkauf der Waren begonnen hat, teilte die Drogerie-Kette heute mit, dass ebenfalls acht Logistikzentren geschlossen werden müssen. Durch den Wegfall von rund 2.000 Standorten müsse auch die Struktur der Logistik überarbeitet werden, so das Unternehmen. 840 Arbeitsplätze sind betroffen. Diese sind aber bereits in den 12.000 Beschäftigten enthalten, die Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz angekündigt hatte. Die Schließung der Lager soll bis zum 1. August vollzogen sein.

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Betroffen sind die größeren Schlecker-Logistikzentren in Schwarmstedt, Luckau bei Cottbus, Grevenbroich, Berka im Wartburgkreis, Kürnach bei Würzburg, Alzey bei Mainz, Empfingen im Kreis Feudenstadt und Nittendorf bei Regensburg. Die Waren werden künftig vom Zentrallager in Ehingen ausgeliefert. Außerdem bleiben die Logistikzentren in Pohlheim bei Gießen, Falkenhagen bei Frankfurt, Melle bei Osnabrück und Schleiß in Thüringen erhalten. 560 Beschäftigte werden weiterhin für die Verteilung der Schlecker-Waren sorgen. Im Insolvenzverfahren wird derzeit um staatliche Unterstützung durch die KfW-Bank gerungen. Das Bundeswirtschaftministerium lehnt diese bislang ab.