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Östliche Nachbarn entdecken Standort Deutschland

Die Austrian Business Agency verzeichnet seit 2003 eine Vervierfachung aktiver Projekte aus den CEE- und SEE-Ländern - steigende Nachfrage auch seitens interessierter Unternehmen aus Ostdeutschland

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Die österreichische Betriebsansiedlungsagentur Austrian Business Agency (ABA) registriert seit der EU-Osterweiterung vermehrtes Interesse von Unternehmen aus CEE-, SEE- und den GUS-Ländern, allen voran aus Ungarn und Tschechien.

Nie zuvor hatten so viele Unternehmen aus den mittel-, ost- und südosteuropäischen Ländern konkretes Interesse an einer Niederlassung in Österreich und nahmen dabei die Beratungsdienstleistungen der Austrian Business Agency in Anspruch. So bearbeitete die ABA bis einschließlich Ende Oktober des laufenden Jahres insgesamt 49 aktive Projekte aus den CEE-, SEE- und GUS-Ländern, gegenüber lediglich 11 Projekten aus diesen Ländern im Jahr 2003. Herkunftsland Nummer eins der interessierten Firmen ist dabei Ungarn mit 17 laufenden Projekten, vor Tschechien mit 12 Projekten. Russland und die Ukraine liegen mit fünf bzw. vier Projekten hinter Ungarn und Tschechien. Unter den ungarischen Projekten befinden sich mehrere Investoren aus dem Tourismusbereich.

“Diese Entwicklung zeigt klar, dass die Unternehmen in unseren östlichen Nachbarländern und darüber hinaus kapitalstärker werden und an internationaler Erfahrung gewinnen", kommentiert Birgit Braunwieser, Marktverantwortliche der ABA für Mittel- und Osteuropa, den Trend. “Wir stellen fest, dass es sich bei den Interessenten meist um Unternehmen handelt, die über ein gutes Produkt verfügen und bereits erste Auslandserfahrungen in anderen osteuropäischen Märkten wie der Slowakei oder Polen gesammelt haben. Auf dem Weg in die Märkte der “alten EU 15" (EU Kernländer) ist der Schritt nach Österreich dann für viele der nächste logische Meilenstein, sozusagen ein erweiterter Heimmarkt", meint Birgit Braunwieser.

Auch Friedrich Schmidl, Marktverantwortlicher der ABA für Deutschland Nord, berichtet über steigendes Interesse aus dem Osten - in seinem Fall Ostdeutschland. “Wir haben seit dem Vorjahr bereits 16 Firmen aus Sachsen, Berlin und Thüringen bei der Ansiedlung unterstützt und haben derzeit weitere 80 Anfragen aus Ostdeutschland zu bearbeiten. Eine enorme Entwicklung, wenn man bedenkt, dass es noch vor fünf Jahren gar keine Nachfrage gab", so Schmidl.