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Immobilienaktien sind trotz US-Hypothekenkrise attraktiv

Die jüngsten Wertschwankungen bei Immobilienaktien gehen größtenteils auf die Verunsicherung an den Märkten zurück und werden auch in den nächsten Monaten anhalten. Sie markieren jedoch nicht den Beginn einer allgemeinen Krise im Immobiliensektor. Steven Buller, Fondsmanager des Fidelity Funds - Global Property Fund, sieht weiterhin herausragende Investmentchancen bei Immobiliengesellschaften mit Fokus auf Gewerbeimmobilien, besonders in Hongkong und China.

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Die Turbulenzen auf dem amerikanischen Wohnimmobilienmarkt werden sich nicht im selben Maß auf die Gewerbeimmobilienbranche auswirken. "In den USA haben sich die Aussichten für die Entwickler und Betreiber kommerziell genutzter Gebäude dieses Jahr kaum verschlechtert. Das Angebot an Büro- und Gewerbeflächen übersteigt zwar leicht die Nachfrage, aber dennoch ziehen vielerorts die Mieten an. Viele Immobiliengesellschaften haben Spielräume für weitere Mieterhöhungen und können voraussichtlich ihre Gewinne steigern", sagte Steven Buller, Fondsmanager des Fidelity Global Property Fund. Er erwartet Mietsteigerungen um durchschnittlich 4 Prozent im Jahresvergleich.

Die Wohnungsmärkte in Hongkong und China zeigten sich bisher weitgehend immun gegen die weltweiten Schwankungen im Immobiliensektor. Durch das starke Wirtschaftswachstum in der Sonderwirtschaftszone Hongkong und steigende Löhne wurde Wohnraum für viele Einwohner erschwinglich. Die Nachfrage nach Immobilien ist hoch und hat noch Potenzial nach oben. Gemessen am durchschnittlichen Monatseinkommen liegen die Wohnraumpreise in Hongkong aber noch weit unter ihren historischen Höchstständen. Buller hält daher Immobilienentwickler aus Hongkong für attraktiv.