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Büromarkt Duisburg 2007: Büroflächenumsatz mit 90.000 m² auf Allzeithoch

Die aktuelle Büromarktanalyse der Cubion Immobilien AG ergibt aufgrund eines starken vierten Quartals für Duisburg wieder eine Rekordmeldung: War es in 2006 die Vermietungsleistung, die mit einem Spitzenwert für Beachtung sorgte, so ist es im Jahr 2007 der Gesamtumsatz an Büroflächen, der mit 90.000 m² einen bisher nicht erzielten Höchststand erreicht.

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Die Vermietungsleistung ging 2007 zwar leicht auf rd. 70.000 m² (Vorjahr: 81.000 m²) zurück, dafür legte der Umsatz durch Eigennutzer mit rund 20.000 m² (Vorjahr: 5.500 m²) deutlich zu.

„Die meisten Flächen wurden dieses Mal nicht am Innenhafen, sondern mit etwa 41 % im Lagesegment „sonstiges Stadtgebiet“ vermietet. Auf den Innenhafen entfielen ebenso wie auf die Innenstadt nur jeweils etwa ein Viertel der Vermietungen“ berichtet Markus Büchte (Bild l.), Vorstand der Cubion Immobilien AG.

Wie in den Vorjahren waren die Unternehmen aus „Gewerbe, Handel und Verkehr“ wieder die nachfragestärkste Branche in Duisburg mit diesmal rund 40 % (Vorjahr 49 %). Es folgt ebenso wie im Vorjahr die „Öffentliche Hand“, die Ihren relativen Anteil an den Vermietungen dabei allerdings von 17 % auf 32 % fast verdoppeln konnte. Die unternehmensbezogenen Dienstleistungen belegen mit rund 16 % Rang drei in der Branchenwertung.

Betriebe der öffentlichen Hand waren es auch, die die größten Vertragsabschlüsse des Jahres 2007 herbeiführten. Die Stadt Duisburg unterzeichnete für die ARGE Job Center einen Mietvertrag für einen Neubau über knapp 9.200 m² am Buchenbaum. Das Landesarchiv NRW wird rund 6.000 m² Bürofläche im derzeitigen RWSG-Speicher am Innenhafen belegen.

Die Verknappung guter Flächen -insbesondere am Innenhafen- führte zu einem Anstieg der Spitzenmiete von 11,80 Euro/m² auf inzwischen 12,50 Euro/m². Die Durchschnittsmiete änderte sich nicht und liegt weiter bei 7,80 Euro/m².

Die Neubaufertigstellungen erreichten nach dem schwachen Wert aus 2006 (8.600 m²) nun mit rund 32.000 m² wieder ein zufriedenstellendes Volumen, welches knapp über dem 10-Jahres-Durchschnitt liegt.

Die Leerstandsquote sank abermals nach bereits nur 2,9 % im Vorjahr auf jetzt nur noch 2,6 % inklusive Untermietangebote. Diese Quote entspricht einer absoluten Fläche von etwa 63.000 m². „Ein bedenklicher Wert, da nur rund 20 % davon einem hohen Qualitätsniveau zugerechnet werden können. Diese Quote ist nicht mehr ausreichend, um adäquate Angebote für interessierte Unternehmen in jedem Fall darzustellen.“ so Büchte.