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Zweitligist RB Leipzig - bei Aufstieg auch neues Stadion?

Zur Zeit spielt der Zweitligist RB Leipzig in der in zentraler Lage Leipzigs gelegenen Red Bull Arena. Je höher die Chancen für einen Aufstieg in die erste Bundesliga steigen, desto konkreter werden bei den Vereinsoffiziellen des RB die Pläne zur Veränderung der Stadionsituation durch Umbau und Erweiterung oder eine Verlagerung des Stadions an den Stadtrand. Dabei wäre ein neuer Standort im Leipziger Süden nahe der Autobahn 14, der Neuen Messe und dem Flughafen nahe liegend. Welche Lösung das Rennen macht, hängt nicht nur davon ab, ob Leipzig den Sprung in die erste Liga schafft, sondern auch, welchen Zuwachs man dadurch bei den Zuschauerzahlen zu erwarten hat. Abgesehen davon läuft der aktuelle Mietvertrag für das Stadion noch bis 2020.

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Das Gesamtfassungsvermögen des aktuellen Stadions beträgt derzeit 42.959 Plätze, von denen bei Heimspielen des Clubs durchschnittlich 28.000 durch Zuschauer besetzt sind. Entscheidet man sich für einen Stadionumbau, ist sind die Erweiterungsmöglichkeiten auf ca. 57.000 Zuschauerplätze begrenzt. Für den RB scheint die magische Grenze für einen Neubau bei mehr als 60.000 Fans zu liegen und laut der Leipziger Volkszeitung haben die Offiziellen des RB dann eine Zuschauerkapazität von über 80.000 Zuschauern im Auge.

Bisher hat der Verein noch Red Bull die Stadt Leipzig offiziell noch nicht über irgendwelche Pläne informiert und laut Vereinssprecher Benjamin Ippoliti gibt es dort zwar erste Planungen dazu, jedoch laufen diese Überlegungen im Hintergrund. Lokale Beobachter gehen davon aus, dass die Stadt Leipzig kein neues Stadion am Stadtrand favorisiert, sondern zu einer Umbaulösung am bestehenden Standort tendiert. Die jetzt vom Fußballtrubel mit viel Verkehr und vielfältigen Emissionen belasteten Anwohner des Red Bull Stadions würden einen Umzug des Stadion an den Stadtrand jedoch mehrheitlich begrüßen.