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Zinsschritt wird helfen die Märkte für Immobilien abzukühlen

Die gestrige Entscheidung der Europäischen Zentralbank, die Leitzinsen der Euro-Zone auf 3,0% anzuheben, ist nach Ansicht der RICS auch eine Reaktion auf die stark gestiegen Immobilienpreise in Europa und den damit verbundenen Einfluss auf die Inflation. Diese liegt weiterhin oberhalb des von der Europäischen Zentralbank vorgegebenen Zielkorridors, gleichzeitig haben sich die wirtschaftlichen Aussichten der Euro-Zone weiter verbessert.

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So liegt die Teuerungsrate bei Preisen für Eigenheime in Irland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Frankreich und Deutschland im Durchschnitt bei sechs Prozent. Damit einher geht ein starker Anstieg der Kreditfinanzierung, insbesondere in den Ländern in denen besonders massive Preissteigerungen zu verzeichnen sind. In Griechenland wachsen die Immobileinkredite mit einer Rate von 30%, in Irland werden 27% und in Spanien 26% mehr Immobilienkreditverträge abgeschlossen, während Deutschland mit einer Wachstumsrate von nur 2,3% das Schlusslicht bildet.

Die Zinserhöhung wird insbesondere in Ländern, in denen traditionell viele Kreditverträge eine variable Komponente haben, zu spüren sein, hierzu gehören insbesondere Irland und Spanien. In Deutschland, Frankreich und Italien wird der Einfluss der Zinserhöhung kaum zu spüren sein, da in diesen Ländern die meisten Eigenheime über Kreditverträge mit fester Zinsbindung finanziert werden.