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ZIA gewinnt breite Mitgliederbasis

Der Zentrale Immobilien-Ausschuss (ZIA) hat zahlreiche namhafte Finanz- und Immobilienunternehmen sowie Branchenverbände als neue Mitglieder gewonnen. Beigetreten sind die Deutsche Bank AG, die SEB Immobilien-Investment GmbH, die Deutsche Euroshop AG, die Patrizia AG, die Unternehmensgruppe Hahn, die Alt & Kelber Immobiliengruppe sowie die Investa Immobiliengruppe. An immobilienwirtschaftlichen Verbänden wurden der Immobilienverband Deutschland (IVD), der Verband Geschlossener Fonds (VGF) sowie das German Council of Shopping Centers (GCSC) aufgenommen.

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„Wir haben innerhalb kürzester Frist die Voraussetzungen geschaffen, den ZIA als immobilienwirtschaftlichen Spitzenverband zu etablieren“, sagt Dr. Eckart John von Freyend (Bild 1, l.), Gründungsvorsitzender des ZIA. „Mit den Beitritten bedeutender Immobilienunternehmen und Branchenverbände ist nun eine solide Basis gelegt, um dem ZIA eine ausreichende Schlagkraft zu verleihen, die es ermöglicht, die gesamte Breite der modernen Immobilienwirtschaft zu repräsentieren.“

Der Zentrale Immobilien-Ausschuss war im Juni von Allianz Immobilien, DEGI, DeTe Immobilien, Deutsche Wohnen AG, ECE, GSW, Heidrick & Struggles, HGA Capital, HL Leasing, IVG Immobilien AG, Jamestown, Morgan Stanley Real Estate sowie Pramerica Real Estate Investors (Europe) AG gegründet worden. Ziel des ZIA ist eine ganzheitliche Interessenvertretung der Immobilienwirtschaft in Deutschland. Der ZIA strebt die Mitgliedschaft beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sowie eine angemessene Vertretung bei der EU in Brüssel an.

Eine der wichtigsten politischen Forderungen des ZIA ist derzeit die Einführung von Real Estate Investment Trusts (REITs) zum 01.01.2007 in Deutschland. „Durch die von Teilen der REITs-Kritiker sehr unsachlich geführte Diskussion darf es nicht zu weiteren Verzögerungen im Gesetzgebungsverfahren kommen“, erklärt John von Freyend. Der REIT muss pünktlich kommen und den bewährten internationalen Standards voll umfänglich entsprechen. Ein erneutes Verschleppen der Einführung oder Verwässerungen im Konzept würden nicht nur den deutschen Immobilienmarkt, sondern den Finanzplatz Deutschland insgesamt im internationalen Wettbewerb zurückwerfen. „Entweder kommt der REIT zu uns, oder deutsche Unternehmen bringen ihre Bestände im Ausland an die Börse“, so John von Freyend.

Carl-Ludwig Thiele (Bild 2, l.), stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, mahnte während der jüngsten Vorstandssitzung des ZIA ebenfalls eine zügige Einführung von REITs an. Er forderte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) auf, sich gegenüber den Ideologen in der SPD-Fraktion durchzusetzen und das REIT-Gesetz unverzüglich in den Bundestag einzubringen. „Wenn Steinbrück das Gesetz nicht einbringt, und damit seine Zusage bricht, dann wäre auch eine Bundesratsinitiative in dieser Sache möglich und wünschenswert“, sagte Thiele.