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Zertifizierungspflicht von Stahlbauten - Anschluss nicht verpassen!

Ab dem 1. Juli 2012 ist die Zertifizierung von Stahlbauten und Aluminiumkonstruktionen nach der europäischen Norm EN 1090-1 Pflicht. Daher weist der TÜV Süd jetzt darauf hin, dass die Hersteller den Anschluss nicht verpassen sollen.

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Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG in nationales Recht durch das Bauproduktengesetz wurden bzw. werden die bisher gültigen nationalen Normen DIN 18800-7 (Stahlbau) sowie DIN V 4113-3 (Aluminiumkonstruktionen) durch die Normenreihe DIN EN 1090 Teil 1 bis 3 ersetzt. Nach Ablauf der Übergangsfrist dürfen in der Europäischen Union ab dem 1. Juli 2012 nur noch tragende Bauteile aus Stahl bzw. Aluminium in Verkehr gebracht werden, die nach den Vorgaben der EN 1090-1 mit einer CE-Kennzeichnung versehen wurden.

„Mit der Ablösung der bisher national gültigen Normen im Metallbau durch die harmonisierten europäischen Normen steht auch der Metallbau vor der Europäisierung“, sagt Michael Dey, Leiter der Überwachungs- und Zertifizierungsstelle beim TÜV SÜD. „Wir bekommen bereits viele Anfragen von potenziellen Kunden aus Deutschland und dem europäischen Ausland, die an einer Zertifizierung ihres Betriebes nach EN 1090-1 interessiert sind.“ Allerdings hätten sich viele Hersteller im Metallbau – vor allem kleinere Betriebe – noch gar keine Gedanken über die Folgen der neuen Normen gemacht.