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Zentral- und Osteuropa: „Trophy Assets“ gesucht

Wie sich die Hotelimmobilienmärkte Zentral- und Osteuropas entwickelt haben und was wir in Zukunft in dieser Region erwarten dürfen ― das ist zurzeit auf vielen öffentlichen Plattformen Thema. So auch auf der Veranstaltung „Hospitality Trends Bucharest“, welche im November im Radisson Blu in der rumänischen Hauptstadt stattfand sowie Anfang Dezember auf der „Eurobuild CEE Annual Construction and Property Conference“ im Hilton Hotel in Warschau, Polen. Lukas Hochedlinger, Manager Business Development Austria & CEE bei Christie + Co in Wien, geht insgesamt von einer positiven Entwicklung aus, wenngleich einige Hotelmärkte in der Region noch unter den Spätfolgen der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise leiden.

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Osteuropa
Hotelmärkte

Während viele westeuropäische Hotelmärkte 2010 wieder ein bedeutendes Wachstum des RevPAR (Revenue Per Available Room) verbuchen konnten, hatte die Hotellerie in manchen Ländern Mittel- und Osteuropas laut Hochedlinger noch mit den Auswirkungen der Krise zu kämpfen. „2011 konnte dann allerdings auch in der CEE-Region wieder eine bessere Performance verzeichnet werden, welche vor allem durch Auslastungssteigerungen getragen wurde“, hat Hochedlinger beobachtet. In so gut wie allen osteuropäischen Kernmärkten stieg die Auslastung bis Oktober 2011 stärker als die Durchschnittsraten. Positiv aufgefallen sind neben Moskau die polnischen Städte Warschau, Krakau und Breslau, die entgegen dem Trend höhere Steigerungen bei den Zimmerpreisen als bei der Auslastung verzeichneten. Stagnierende oder sogar rückläufige Zimmerpreise wurden hingegen in Sofia, Budapest, Bratislava und Posen verzeichnet. Diese Märkte blieben Christie + Co zufolge 2011 auch weiterhin unter Druck.

Für die Zukunft geht Lukas Hochedlinger allgemein von einer positiven Entwicklung der Hotelinvestmentmärkte in Zentral- und Osteuropa aus. „In relativen Zahlen gemessen, liegen die Wachstumsprognosen für das Bruttoinlandsprodukt der Region über denen Westeuropas“, weiß er. „Mit der Erholung der Konjunktur ist mittelfristig auch wieder von einem Wachstum der Hotelperformance-Indikatoren auszugehen. Damit werden die Hotelmärkte im Osten Europas auch für Investoren attraktiver“, glaubt der Hotelimmobilienexperte. „Und das Angebot an zum Verkauf oder zur Verpachtung stehenden Hotelimmobilien wächst ― sei es, weil Eigentümer ihre Portfolios bereinigen oder Banken notleidende Hotelfinanzierungen aus den Büchern streichen wollen“, fügt Hochedlinger hinzu.