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YIT vergleicht Wohnbaubedingungen in Finnland und Osteuropa

Das finnische Bau- und Entwicklungsunternehmen YIT hat in einer Studie die unterschiedlichen Gegebenheiten bei der Wohnungserrichtung und -nutzung in sieben europäischen Staaten ausgewertet. Neben dem Heimatmarkt Finnland waren Russland, Tschechien, die Slowakei, Estland, Lettland und Litauen Gegenstand der Untersuchung.

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Während in Finnland relativ zum Einkommen Wohnraum am günstigsten erworben werden kann, sind Eigentumswohnungen in Russland am schwersten zu bekommen, wenn man Hauspreisindex und verfügbares Haushaltseinkommen vergleicht. In Litauen jedoch liegt der Anteil der Wohneigentümer noch höher als in Finnland. Während die Einrichtungsstile und die bevorzugten Wohnungszuschnitte sich teilweise stark von Land zu Land unterscheiden, ist in allen Märkten der Wunsch nach einem Balkon und nach ausreichendem Stauraum gegeben. Zur Finanzierung wird überall und mit steigender Tendenz der Hypothekenkredit benutzt. In Finnland liegt der Anteil der Hypothekenfinanzierungen mit 42% der Wohnungskäufer am höchsten.

Auch wenn in allen untersuchten Ländern in den folgenden Jahren mit einem leichten Anstieg des Bruttoinlandproduktes und damit auch einer steigenden Nachfrage am Eigentumswohnungsmarkt gerechnet wird, so hängt die Anzahl der fertig gestellten Wohnungen stark von den jeweiligen baurechtlichen Regulierungen ab. Während in Finnland das Erlangen einer Genehmigung für ein Wohnbauprojekt im Regelfall sechs Monate Zeit benötige, so könne dieser Prozess, bedingt durch zahlreiche Einspruchsrechte, in Tschechien durchaus bis zu zwei Jahre dauern, sagte YIT-Chef Juhani Pitkäkoski.

Das Unternehmen hat im Jahr 2011 Neubauprojekte mit insgesamt achttausend Wohnungen begonnen. Per Ende Juni 2012 befanden sich europaweit rund 13.500 YIT-Wohnungen im Bau. Mit der Studie möchte das Unternehmen „nicht nur ein größeres Bewusstsein für die Gesamtsituation auf dem Wohnungsmarkt schaffen, sondern auch das wechselseitige Verständnis für die Wohngewohnheiten der Menschen in den unterschiedlichen europäischen Ländern verbessern“, so der YIT-Chef.