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Wohnungsbaugenossenschaften Berlin: Trotz schwieriger Wohnungsmarktlage sicher in die Zukunft

Selten war der Wohnungsmarkt so unruhig und schwierig wie heute. Nicht nur die zahlreichen Finanzinvestoren sorgen durch das Aufkaufen umfangreicher Bestände für Unsicherheit, auch die demographische Entwicklung wirft viele Fragen auf: Wie lange können Menschen in ihren Wohnungen leben? Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig? Wie lange können sich Rentner ihre Wohnung leisten? Gibt es genügend passenden Wohnraum für Familien? Wollen Generationen gern zusammenleben? Ist die Alten-WG das Wohnmodell der Zukunft? Wie lässt sich die Anonymität und Vereinsamung in Wohnhäusern vermeiden?...

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Die Wohnungsbaugenossenschaften Berlin, ein Zusammenschluss von 22 Unternehmen mit insgesamt 85 000 Wohnungen und 130 000 Mitgliedern, stellen sich diesen Fragen und damit auch schon die Weichen für zukünftiges Wohnen: Erfolgreiche barrierefreie Neubauten mit Service-Wohnen, Wohnraumanpassung für Familien und ältere Bewohner, Seniorenwohnhäuser, Mehrgenerationenhäuser, Gemeinschaftsräume, Treffpunkte, Kooperationen mit Dienstleistern – vom kostenlosen Bringservice des benachbarten Supermarktes bis zum Fahrdienst... all das gehört heute schon zum Angebot und wird weiter ausgebaut.

Einkommen stagnieren, Mieten sollen bezahlbar bleiben – auch hier suchen die Genossenschaften nach neuen Wegen zur finanziellen Entlastung im Alter. Das können zusätzliche Genossenschaftsanteile sein, Dauerwohnrecht statt laufender Mietzahlungen, Mietvorauszahlungen oder ein Wohnungstausch. Auf eine der wichtigsten Säulen – die Sicherheit – können sich Genossenschaftsmitglieder dabei sowieso verlassen: Allein ihre Mitgliedschaft sichert Ihnen schon ein lebenslanges Wohnrecht.

Grundlagen für erfolgreiche Wohnungsentwicklung
• Genossenschaften können nicht verkauft werden. Ihre Wohnungen sind sicher.
• Genossenschaften müssen keine fremden Aktionärs- oder Gesellschafterinteressen bedienen, deshalb konnten sie allein im letzten Jahr 136 Mio. Euro in ihre Häuser investieren. Dazu gehören auch umfangreiche Balkonanbauten, die auf der Wunschliste der Mitglieder ganz oben stehen.
• Neubauten sind bei Genossenschaften so erfolgreich, weil sie sich im Vorfeld intensiv mit Wohnbedürfnissen und –wünschen auseinandersetzen. Deshalb sind die meisten Wohnungen schon vor Fertigstellung vermietet (drei Genossenschaften haben in 2006 neu gebaut, vier weitere bauen in diesem Jahr).
• Wohnraumanpassung, sowohl für Familien als auch für ältere Menschen, ist bei allen Genossenschaften möglich – je nach Größe und Wohnungsbestand in unterschiedlichem Umfang.
• In vielen Genossenschaften häufen sich die Fragen nach Alten-WG´s, Wohnungen werden entsprechend dem Bedarf umgebaut.

Soziale Voraussetzungen für gutes und sicheres Wohnen
Genossenschaften fühlen sich auch einem sozialen Auftrag gegenüber ihren Mitgliedern verpflichtet. Deshalb halten sie nicht nur ihre Häuser in Schuss, sondern kümmern sich auch um ein gutes Wohnklima. Mietertreffpunkte, Gemeinschaftsräume und Freizeitangebote für alle Altersgruppen gehören in allen Genossenschaften schon lange zum Standardangebot. Bei finanziellen Problemen, z.B. Arbeitslosigkeit, erhalten Mitglieder Unterstützung durch eigene Sozialarbeiter oder darauf spezialisierte Dienstleister. Es gibt Kooperationen mit Nachbarschaftsheimen, Sportvereinen und vielen Dienstleistern – vom Einkaufsservice über den mobilen Friseur bis zum Pflegedienst. Alle Angebote sollen angenehmes Wohnen ermöglichen, bis ins hohe Alter, sie beugen der Anonymität in Wohnhäusern vor und fördern ein gutes und sicheres Wohnklima.

Investitionen 2006: 136 Millionen
Das Investitionsniveau ist hoch: Allein im vergangenen Jahr haben die Genossenschaften 136 Millionen für Modernisierungsmaßnahmen und Instandhaltungen ausgegeben. Bis zum Jahr 2011 werden die Genossenschaften weitere 530 Mio. Euro investieren.

Wohnungen, Häuser und Grünanlagen werden kontinuierlich instand gehalten und modernisiert. Das kommt den Bewohnern zu Gute und dem Kiez. Auch mit den Kosten für Modernisierung gehen die Genossenschaften im Sinne der Gemeinschaft um: Nicht die Renditeerwartungen einzelner Anleger bestimmen die Mieterhöhung, sondern der Einklang aus betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und sozialer Vertretbarkeit. Den Nutzen hat die Gemeinschaft durch stabile Mieterstrukturen und sichere Unternehmen.