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Wohnraumförderung 2008 ermöglicht kräftige Impulse für Nürnberger Wohnungsbau

Nürnbergs Wirtschafts- und Wohnungsreferent Dr. Roland Fleck kündigt für 2008 kräftige Impulse für den Wohnungsmarkt an: „Die Stadt Nürnberg erhält in diesem Jahr wieder ein großzügiges Finanzvolumen für die Eigentumsförderung, für den Neu- und Umbau von Mietwohnungen sowie für Maßnahmen nach dem Bayerischen Modernisierungsprogramm. Insgesamt stehen 21,6 Mio. Euro zur Verfügung und können ab sofort eingesetzt werden. Darin nicht enthalten ist das Zinsverbilligungsprogramm der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt (BayernLabo) zur Eigentumsförderung, das mit mehreren Mio. Euro ausgestattet ist. Hinzu kommen Möglichkeiten der städtischen Förderung, zum Beispiel aus dem Programm 100 Häuser für 100 Familien.“

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Berufsmäßiger Stadtrat Dr. Roland Fleck stellt außerdem erfreut fest: „Mit den neuen Bestimmungen der Wohnraumförderung wurde die Regelungsdichte für Bauherren, Käufer und Investoren reduziert. Damit kann das Amt für Wohnen und Stadterneuerung die Fördermittel noch zielgenauer und höchst effizient für den Wohnungsbau in Nürnberg einsetzen.“

Eigentumsförderung
Die Förderung von Eigenwohnraum erfolgt nach deutlich verbesserten Konditionen: Anstelle von gestaffelten Festbeträgen wird künftig pauschal mit Darlehen zu einem Zinssatz von 0,5 Prozent gefördert, die beim Neubau oder Ersterwerb bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten betragen, bei Gebrauchtimmobilien bis 35 Prozent. Neu ist auch ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 1.500 Euro für jedes Kind. Betrug das staatliche Darlehen bei einer Familie mit zwei Kindern für ein Eigenheim mit Gesamtkosten von 280.000 Euro bisher beispielsweise rund 48.000 Euro, so beläuft es sich jetzt auf über 80.000 Euro, dazu kommt der Kinderzuschuss von 3.000 Euro.

Mietwohnungsbau
Bei der Förderung von Mietwohnraum in Mehrfamilienhäusern wird die so genannte „Einkommensorientierte Förderung“ beibehalten, wobei die Berechnung des Darlehens deutlich vereinfacht und der mit 0,5 Prozent verzinste Darlehensbetrag gegenüber der bisherigen Förderung in der Regel erhöht wird. Ergab sich das Darlehen bisher aus Festbeträgen für die jeweiligen Wohnungstypen und lag beispielsweise bei einem Gebäude mit 20 Wohneinheiten, einer Wohnfläche von 1.200 Quadratmetern bei rund 540.000 Euro, so werden nach den neuen Bestimmungen hierfür bis zu rund 800.000 Euro ausgereicht

Darüber hinaus ist für besonders förderungswürdige Wohnungen, wie solche für Rollstuhlfahrer oder bei überdurchschnittlichen Maßnahmen der Energieeinsparung, der Zuschlag von maximal 10 Prozent auf maximal 15 Prozent erhöht worden. Engagement und Innovationsbereitschaft der Bauherren können somit besonders berücksichtigt und belohnt werden.

Bei baulichen Maßnahmen zur Anpassung von bestehendem Miet- oder Eigenwohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderung wird die Förderung verdoppelt. Statt bisher 5.000 Euro können nun bis 10.000 Euro als „leistungsfreies Darlehen“, also als Zuschuss, bereitgestellt werden. In diese Förderung können ab sofort auch Maßnahmen im Rahmen des Neubaus von Eigenwohnraum einbezogen werden

Wirtschafts- und Wohnungsreferent Dr. Roland Fleck prognostiziert, dass die neuen Förderbestimmungen zusammen mit den verbesserten Finanzierungsgrundlagen einen entscheidenden Beitrag leisten und das sowohl für Investoren im Mietwohnungsbau als auch für jeden Haushalt, der die Realisierung des eigenen Hauses vor Augen hat.

„Damit wird in hohen Maße dem positiven Wachstum unserer Frankenmetropole und einer erfolgreichen Stadtentwicklung Rechnung getragen“, so Dr. Fleck.