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WISAG Service Holding wächst auch in 2005

Der Umsatz der WISAG Service Holding mit Sitz in Frankfurt am Main ist trotz schwieriger Rahmenbedingungen erneut um mehr als 8 Prozent von 439 Mio. Euro auf 476 Mio. Euro gewachsen. Darin sind die Umsätze der in 2004 von ThyssenKrupp erworbenen HiServ noch nicht enthalten. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch im Gewinn wider. Das Ergebnis konnte um 8,1 Prozent von 19,7 Mio. Euro auf 21,3 Mio. Euro gesteigert werden. Parallel zur Umsatzsteigerung erhöhte sich auch die Mitarbeiterzahl. In 2005 arbeiteten insgesamt 20.600 Mitarbeiter für den Konzern, das ist ein Zuwachs von 1.700 Mitarbeitern im Vergleich zu 2004. Auch die Zahl der Auszubildenden stieg, und zwar von 143 auf 180.

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Zur positiven Entwicklung sagt Bernd Jacke (Bild l.), Vorsitzender der Geschäftsführung der WISAG Service Holding: „Diese ist nicht zuletzt auf die Qualitätsverpflichtung und die Einsatz- und Innovationsbereitschaft unserer Mitarbeiter zurückzuführen. In diesem Zusammenhang begrüßen wir ausdrücklich die Einführung von Mindestlöhnen in einem Teil unserer Branche. Damit wird eine Voraussetzung geschaffen, dass Wettbewerb über den Preis und nicht über Lohndumping stattfindet.“

Nach Aussage von Bernd Jacke gestalten sich aber die Rahmenbedingungen im Facility Management Markt weiterhin schwierig. Seit fünf Jahren ist ein signifikanter Preisverfall zu beobachten. Trotz dieser herausfordernden Bedingungen haben sich alle Sparten und Regionen der WISAG in 2005 positiv entwickelt. Stärkster Wachstumsmotor war, wie schon in den Vorjahren, die Sparte Facility Management.

Integration von HiServ – Stabilität vor Tempo
Eine weitere positive Entwicklung für die WISAG-Gruppe sieht das Unternehmen in der erfolgreichen Akquisition der HiServ. Seit 01.01.2006 sind inzwischen die fünf HiServ-Standorte Berlin, München, Hamburg, Stuttgart und Mannheim vollständig in die WISAG integriert. Dabei folgt das Unternehmen bei der Integration von HiServ-Standorten dem Motto „Stabilität vor Tempo“. Die aktive Einbindung von Führungskräften, Betriebsräten und Mitarbeitern gewährleistet in allen Phasen des Prozesses gute Ergebnisse.

Nischengeschäft ergänzt Basisstrategie
Nach einer erfolgreichen „Vergangenheit“ gilt es, die weitere Zukunft solide zu sichern. Dies bedeutet, so Bernd Jacke, für die WISAG, neben der Basisstrategie mit einer hohen Marktdurchdringung, bei FM-Gewerken auch Nischenmärkte zu besetzen. So baut die WISAG beispielsweise ihre Position im Teilsegment Hotelgewerbe kontinuierlich aus. Inzwischen betreut das Frankfurter Unternehmen mehr als 30 Hotels im deutschsprachigen Raum. Die daraus resultierende Erfahrung bietet Hotels qualifiziertes Key-Account-Management, Verlässlichkeit, spezifisches Fachwissen sowie hohe Managementkompetenz. Gerade im oberen Kundensegment profitieren die Hotelbetreiber von Dienstleistungen zur Werterhaltung der Gebäude, Verlängerung der Anlagenlebensdauer, Steigerung der Anlagenverfügbarkeit, Verkürzung der Reaktions- beziehungsweise
Reparaturzeiten, Kostensenkung für Service bis hin zur Reduzierung des Energie- und Medienverbrauchs.

FM-Leistungen für die Wohnungswirtschaft
Die Nachfrage nach Facility Management Dienstleistungen für die Wohnungswirtschaft nimmt spürbar zu. Vor allem Finanzinvestoren als Eigentümer sind selber an der Optimierung der Nebenkosten interessiert. Durch professionelle FM-Prozesse sorgt WISAG dafür, dass die Abrechnungen günstiger, transparenter und die Dienstleistungen effektiver werden. Als Beispiel hierfür dient das gerade abgeschlossene Joint Venture mit der GSW in Berlin, die in der Hauptstadt rund 70.000 Wohnungen betreut.

„Wir sind auch weiter auf gutem Weg“ fasst Bernd Jacke die Ergebnisse 2005 und die Entwicklung in 2006 zusammen. „Es besteht deutlich Anlass zur Zuversicht für das Unternehmen und für den Dienstleistungsstandort Deutschland. Aber wir müssen weiterhin hart arbeiten und unablässig innovativ bleiben, um die bestehenden Potenziale auch tatsächlich zu heben.“