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Wiener Privatbank plant Umwandlung in Socieatas Europaea

Die Wiener Privatbank Immobilieninvest AG, Österreichs einzige börsenotierte Privatbank, hat mit einem äußerst erfolgreichen Rumpfgeschäftsjahr 2006 die positive Entwicklung fortgesetzt. Nachdem sich das Unternehmen am österreichischen Markt bereits als Privatbank neuen Stils und führendes Immobilieninvestmenthaus etablieren konnte, strebt die Wiener Privatbank nun weitere Expansions- und Internationalisierungsschritte an. Die in Zukunft stärkere gesamteuropäische Ausrichtung soll durch die Umwandlung in eine Societas Europaea (SE) unterstrichen werden. Mit der Bestellung von Mag. Sascha Herczegh (Bild) in den Vorstand der Bank wird zudem der von ihm verantwortete, wachstumsstarke Investment Banking-Bereich aufgewertet.

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Starke Entwicklung im Rumpfgeschäftsjahr 10-12/2006
Im Rumpfgeschäftsjahr 10-12/2006 (01.10.2006 – 31.12.2006) erzielte der Wiener Privatbank-Konzern einen Jahresüberschuss von 2,41 Mio. Euro, während dieser im Geschäftsjahr 2005/06 4,34 Mio. Euro (01.10.2005 – 30.09.2006) betragen hatte. Der Wiener Privatbank ist es somit in nur drei Monaten gelungen, bereits 56 % des Gesamtjahresertrages des bisherigen Rekordjahres 2005/06 zu erwirtschaften. „Synergien und Kosteneffekte aus der Verschmelzung der Wiener Privatbank mit der Kapital & Wert haben sich im Berichtszeitraum bereits deutlich positiv ausgewirkt. Auch konnte die Schlagkraft des vereinten Unternehmens erstmals voll ausgenutzt werden. Damit stellt das Rumpfgeschäftsjahr eine gute Indikation für die Wirtschafts- und Ertragskraft unseres Unternehmens und eine solide Basis für den weiteren Ausbau der Geschäftsaktivitäten dar“, so Vorstand Helmut Hardt.

Das Ergebnis je Aktie belief sich im Rumpfgeschäftsjahr 10-12/2006 auf 0,52 Euro, nach 0,93 Euro in der 12-Monats-Periode des Geschäftsjahres 2005/06. Die Gesamtanzahl der Aktien belief sich per 31.12.2006 auf 4.606.078 Stück. Der Vorstand wird der Hauptversammlung aufgrund dieser positiven Ergebnisentwicklung eine Dividende von 0,95 Euro je Aktie für die Periode 2005/06 und das Rumpfgeschäftsjahr 10-12/2006 vorschlagen, was einer Steigerung von 63 % gegenüber der Dividende des Geschäftsjahres 2004/05 (0,60 Euro) entspricht.

Die Bilanzsumme des Wiener Privatbank-Konzerns erhöhte sich im Rumpfgeschäftsjahr 10-12/2006 (01.10.2006 – 31.12.2006) auf 139,55 Mio. Euro, nach 119,54 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2005/06 (01.10.2005 – 30.09.2006). Das Eigenkapital inklusive Fremdanteile stieg von 50,20 Mio. Euro 2005/06 auf 52,61 Mio. Euro, sodass zum Bilanzstichtag 31.12.2006 eine Eigenkapitalquote von 38 % ausgewiesen wurde.

Umwandlung in SOCIETAS EUROPAEA (SE) geplant
Durch die Verschmelzung der Wiener Privatbank mit der Kapital & Wert ist das Unternehmen in den Kerngeschäftsfeldern Private Banking / Asset Management, Investment Banking und Real Estate Products / Services vertreten. Zudem ist Österreichs einzige börsenotierte Privatbank entstanden. Nun strebt die Wiener Privatbank – vorbehaltlich der Zustimmung der FMA - den Status der ersten Societas Europaea (SE) unter den Banken in Österreich an. Ein entsprechender Antrag wird der kommenden Hauptversammlung vorgelegt werden.
„Mit der Umwandlung der Wiener Privatbank in eine Societas Europaea wollen wir in Zukunft unsere stärkere europäische Ausrichtung unterstreichen. Darüber hinaus bietet die SE die Möglichkeit eines aktiveren Aufsichtsrates als es das österreichische Aktiengesetz vorsieht, wovon die Bank aufgrund ihrer renommierten Bank- und Immobilien-Experten im Aufsichtsrat insbesondere bei der strategischen Ausrichtung und Führung profitieren wird“, so Vorstand Josef Halbmayr. Vor allem im Bereich Real Estate Services wird die Wiener Privatbank ihre Aktivitäten im Ausland künftig verstärken.

Erweiterung des Vorstandes
Aufgrund des Wachstums in allen Geschäftsfeldern und den weiteren Expansionsperspektiven hat der Aufsichtsrat eine Erweiterung des Vorstandes der Wiener Privatbank beschlossen: Mit Wirkung vom 23.04.2007 wurde Mag. Sascha Herczegh zum Mitglied des Vorstandes bestellt. Der 37-jährige gebürtige Steirer wird für das Geschäftsfeld Investment Banking verantwortlich zeichnen. Der studierte Betriebswirt ist seit September 2005 in der Wiener Privatbank tätig und leitete bereits bisher das Capital Markets-Team. Davor arbeitete Herczegh in der Bank- und Consulting-Branche. Mit der Bestellung von Mag. Sascha Herczegh trägt der Aufsichtsrat der zunehmenden Bedeutung des Geschäftsfeldes Investment Banking Rechnung. Auch erfährt dieses für unser Unternehmen wichtige Wachstumsfeld durch die Ernennung eines eigenen Vorstandes eine bewusste Aufwertung, um Chancen am Markt hinkünftig noch besser nutzen zu können als dies bisher der Fall war“, erläutert Mag. Franz Zwickl, Vorsitzender des Aufsichtsrates, die Verbreiterung des Vorstandes. Der Vorstand der Wiener Privatbank besteht damit aus MMag. Dr. Helmut Hardt, Mag. Josef Halbmayr sowie Mag. Sascha Herczegh.

Positiver Ausblick
Für das angelaufene Geschäftsjahr 2007 (01.01.2007 – 31.12.2007) rechnet die Wiener Privatbank mit einem weiterhin attraktiven Marktumfeld und einer positiven Unternehmensentwicklung.
Neben dem Ausbau des Investment Banking-Geschäfts und der angestrebten Internationalisierung des Unternehmens sollen insbesondere die Aktivitäten in den übrigen Kerngeschäftsfeldern Private Banking / Asset Management sowie Real Estate Products/
Services ausgebaut und so die Marktposition weiter gestärkt werden. Dieses Wachstumspotenzial soll konsequent genutzt und gleichzeitig weiteres Synergiepotenzial aus der Fusion von Wiener Privatbank und Kapital & Wert gehoben werden. Der Vorstand erwartet daher für das Geschäftsjahr 2007 eine weitere Ergebnisverbesserung.