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Wiener Privatbank Immobilieninvest AG erwirtschaftet enormen Periodenüberschuß

Für die börsenotierte Wiener Privatbank Immobilieninvest AG ist mit der Steigerung aller wesentlichen Bilanz- und Ertragskennzahlen im 1. Quartal das Geschäftsjahr 2008 gut angelaufen. So stieg der Periodenüberschuss ohne Fremdanteile von 0,70 Mio. Euro im 1. Quartal 2007 auf 3,68 Mio. Euro in der Berichtsperiode. Schwerpunkte im laufenden Geschäftsjahr sind die Lancierung von Vorsorgewohnungs-Projekten und Beteiligungsmodellen sowie der Ausbau der Geschäftstätigkeit im Private Banking & Vermögensverwaltung und im Corporate & Investment Banking.

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„Obwohl die Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten im 1. Quartal 2008 erneut schwierig waren, konnte die Wiener Privatbank ihre Ergebniskennzahlen deutlich steigern. Hauptverantwortlich dafür waren die stabile Entwicklung im Zins- und Provisionsgeschäft sowie der Verkauf der restlichen Dienstleistungsgesellschaften im Rahmen der 2007 beschlossenen Geschäftsfeldfokussierung.“, kommentiert Helmut Hardt, Mitglied des Vorstandes, die Unternehmensentwicklung.

Erfolgreiche Veranlagungsformen im aktuellen Umfeld
Im Bereich Private Banking & Vermögensverwaltung setzte die Wiener Privatbank im 1. Quartal 2008 auf eine Intensivierung der Kundenberatung. Die Assets under Management wurden auf über EUR 600 Mio. gehalten, die Kundenanzahl belief sich Ende des 1. Quartals 2008 auf rund 11.000 Kunden. Im Asset Management kam es im 1. Quartal 2008 durch Mittelabflüsse und Kursrückgänge zu einer leichten Reduktion des veranlagten Volumens. Im Corporate & Investment Banking war die Wiener Privatbank mit einer generell abwartenden Haltung ihrer Kunden konfrontiert.

„Dem entgegen standen die positiven Effekte aus der 2007 eingeleiteten Diversifizierung des Geschäftsfelds. So erhielt die Wiener Privatbank im 1. Quartal 2008 bei der Ausschreibung der Specialist- und Market Making-Mandate 14 Mandate von Prime Market-Unternehmen.“, erläutert Wiener Privatbank- Vorstandsmitglied Sascha Herczegh.

Die Nachfrage nach Direktinvestments wie Vorsorgewohnungen war im Berichtsquartal weiter hoch. Die Wiener Privatbank hat dieses positive Marktumfeld genutzt und mit der Vorbereitung von zwei neuen Vorsorgewohnungs-Projekten im 7. und 18. Bezirk begonnen. Der Vertriebsstart für beide Projekte erfolgt im 2. Quartal 2008. Im Rahmen eines Beschlusses in 2007 wurden im 1. Quartal 2008 die restlichen Dienstleistungsgesellschaften verkauft. An RESAG Immobilienmakler GmbH ist die Wiener Privatbank mit 51 % weiterhin Mehrheitseigentümer. Im Geschäftsfeld Beteiligungen & Investments konnte die Wiener Privatbank im 1. Quartal 2008 ihre Kompetenz mit dem Beteiligungsmodell am Wachstumsunternehmen SensorDynamics AG erneut unter Beweis stellen.

Operativ gutes Ergebnis in einem herausfordernden Marktumfled
Trotz der anhaltend schwierigen Bedingungen am Kapitalmarkt, die vor allem das Handelsergebnis belasteten, lag das Ergebnis vor Steuern mit 4,82 Mio. Euro signifikant über dem Wert des 1. Quartals 2007 von 0,95 Mio. Euro Hauptverantwortlich dafür waren der Sonstige betriebliche Erfolg, wo sich der Verkauf der Dienstleistungsgesellschaften positiv niedergeschlagen hat, sowie der Zinsüberschuss und der verminderte Verwaltungsaufwand. Der Periodenüberschuss ohne Fremdanteile stieg von 0,70 Mio. Euro im 1. Quartal 2007 auf 3,68 Mio. Euro in der Berichtsperiode. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,81, Euro nach 0,15 Euro in der Vorjahresperiode.

Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich von 180,12 Mio. Euro zum 31. Dezember 2007 auf 181,77 Mio. Euro Ende des 1. Quartals 2008. Die Höhe des Eigenkapitals inklusive Fremdanteile belief sich zum 31. März 2008 auf 64,19 Mio. Euro, nach 60,93 Mio. Euro zum 31. Dezember 2007. Die Eigenkapitalquote ist mit 35 % weiterhin hoch und bietet eine solide Basis für die Ausweitung der Geschäftstätigkeiten.

Positiver Ausblick für das Gesamtjahr
„In einem herausfordernden Marktumfeld 2008 werden wir unseren Schwerpunkt auf Kapitalerhalt und Substanz beibehalten. Komplettiert wird dieser strategische Ansatz durch den vermehrten Einsatz von alternativen Veranlagungsformen wie Beteiligungsmodellen, die zu den Kernkompetenzen der Wiener Privatbank zählen.“, so Helmut Hardt. Darüber hinaus steht der Ausbau der Bereiche Private Banking & Vermögensverwaltung, Asset Management und direkte Immobilieninvestments, der mit dem Verkaufserlös der Dienstleistungsgesellschaften vorangetrieben werden soll, im Fokus. Der Vorstand geht aufgrund der klaren strategischen Ausrichtung und der guten finanziellen Basis von einem positiven Geschäftsverlauf 2008 aus.