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Wien: Geförderter Wohnbau muss wohnbaupolitisches „Hauptstandbein“ bleiben

Allen Unkenrufen zum Trotz wird die von der Stadt Wien initiierte Neubauoffensive ein voller Erfolg. Mit den heute von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig genannten 6.250 neuen Wohnungen, die ab 2012 unter maßgeblicher Beteiligung gemeinnütziger Bauvereinigungen entstehen sollen, lässt sich der durch budgetpolitische Notwendigkeiten hervorgerufene Rückgang des geförderten Wohnbaus kompensieren. Karl Wurm, Obmann des Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen (GBV), zeigt sich zufrieden, dass mit dieser zusätzlichen „Neubauschiene“ auch künftig ein ausreichendes Angebot an qualitätvollen Wohnungen bereitgestellt werden kann.

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Die Wohnbauinitiative zeigt, so Wurm, dass es der Wiener Stadtpolitik gelungen ist, auch in budgetär „härteren Zeiten“ mit Kreativität und großem Sachverstand auf die sich stellenden Herausforderungen am Wohnungsmarkt zeitnah zu reagieren. Dass 19 der 26 an der Neubauoffensive beteiligte Bauträger gemeinnütziger „Herkunft“ sind, zeigt auch, dass die Stadt Wien in den GBV verlässliche Partner bei der Realisierung dieses, neue finanzierungstechnische Wege beschreitende, Vorhaben haben.

Der angekündigte Bau von 6.250 neuen Wohnungen decke den in Wien bestehenden hohen Wohnungsbedarf und schaffe darüber hinaus ein differenziertes und zusätzliches Angebot neben dem geförderten Wohnbau, hält der GBV-Obmann fest. „Die Wohnbauoffensive kann aber nur eine zwischenzeitliche Überbrückungshilfe sein, Hauptstandbein muss auch weiterhin ein mit ausreichenden finanziellen Mittel ausgestatteter geförderter Wohnbau bleiben“, bekräftigte Wurm.