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WIB steigert Ergebnis im 1. Halbjahr 2006 kräftig

Die Westdeutsche ImmobilienBank (WIB) hat ihr Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Ertragssteuern im 1. Halbjahr 2006 auf 41,7 Mio Euro gesteigert. Es verbesserte sich um rund 50 % gegenüber dem um Sonder- effekte aus Kapitalmarkttransaktionen bereinigten Vorjahresergebnis.

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Der Anstieg ist im Wesentlichen auf operative Erträge zurückzuführen. Sie stiegen um 28 % auf insgesamt 77,9 Mio Euro. Davon entfielen 73,3 Mio Euro auf den Zinsüberschuss, der um 18 % gegenüber dem Vorjahr zunahm. Der aufgrund von hohen Provisionszahlungen in der privaten Wohnungsbaufinanzierung belastete Provisionsüberschuss erhöhte sich auf 1,4 Mio Euro (Vj. - 0,2 Mio Euro). Das Beteiligungsergebnis belief sich auf 3,2 Mio Euro (Vj. 0).

Der Verwaltungsaufwand lag mit 36,4 Mio Euro geringfügig über dem Vorjahreswert (+ 7 %). Trotz Übernahme zusätzlicher Funktionen im WestLB-Konzern und einem damit einhergegangenen punktuellen Personalaufbau in 2005 konnte der Anstieg des Verwaltungsaufwandes durch gezieltes Kostenmanagement begrenzt werden.

Die Steigerung der Erträge sowie das strenge Kostenmanagement der WIB führte im ersten Halbjahr zu einer weiteren Verbesserung der Cost Income Ratio (CIR), die von 52 % zum Jahresende auf nunmehr 47 % gesenkt werden konnte. Die Bilanzsumme der Bank belief sich zum 30. Juni 2006 auf 23,2 Mrd Euro und ist gegenüber dem 31. Dezember 2005 um 0,3 Mrd Euro gestiegen. Zum 30. Juni 2006 beschäftigte die WIB 454 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Ende 2005: 447).

Kräftiger Zuwachs im Neugeschäft
Im Neugeschäft konnte das gute Ergebnis aus dem Vorjahr deutlich über- troffen werden. Die Bank erzielte im ersten Halbjahr mit 3,8 Mrd Euro ein um 61 % gestiegenes Neugeschäftsvolumen. 1,8 Mrd Euro (Vj. 1,2 Mrd Euro) wurden internationalen gewerblichen Immobilienkunden zugesagt, 53 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch das nationale gewerbliche Geschäft entwickelte sich außerordentlich positiv. Es erhöhte sich um 84 % auf 1,4 Mrd Euro (Vj. 0,8 Mrd Euro).

Der Bereich der privaten Wohnungsbaufinanzierungen verzeichnete ein Plus von 43 % und steigerte sein Volumen auf rund 0,6 Mrd Euro (Vj. 0,4 Mrd Euro). Der Hauptteil dieser Finanzierungen wird über Kooperationspartner vermittelt. Über ImmoBank direkt haben die Kunden die Möglichkeit, via nternet und Telefon eine Baufinanzierung abzuschließen.

Gute Entwicklung in neuen Marktbereichen
Um Immobilieninvestoren den direkten Zugang zum Kapitalmarkt zu ermöglichen, hat die WIB Anfang des Jahres den Geschäftsbereich Real Estate Structured Finance (RESF) neu gegründet. Er dient als Schnittstelle zum Kapitalmarkt und zur Betreuung großvolumiger und komplexer Immobilienfinanzierungen und -transaktionen mit Kapitalmarktbezug. In Zusammenarbeit mit der WestLB ist das Geschäft gut angelaufen.Mit der Gründung eines eigenen Geschäftsbereiches Sparkassen intensiviert die WIB ihre Betreuungskapazitäten und den Service für die Sparkassen. Hier steht die WIB als Partner im Sparkassenverbund den Instituten mit vielfältigen Dienstleistungen in der gewerblichen und privaten Immobilienfinanzierung zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit den Sparkasseninstituten entwickelt sich sehr gut, die Kreditanfragen nehmen kontinuierlich zu.

Geplante Rechtsformänderung der WIB
Vorbehallich der Zustimmung des Landtags von Rheinland-Pfalz wird die WIB zum 1. Januar 2007 einen Rechtsformwechsel in eine Aktiengesellschaft vornehmen.