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Wettbewerb für Neubau des Instituts für Geowissenschaften ist entschieden

Der von der Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) ausgelobte Generalplaner-Wettbewerb für den Neubau des Instituts für Geowissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist entschieden. Unter den insgesamt 15 Teilnehmern hat sich das Büro AGN Niederberghaus & Partner aus Ibbenbüren mit seinem Entwurf durchgesetzt.

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Errichten wird der BLB NRW den Neubau im naturwissenschaftlichen Zentrum der WWU, weil im August 2007 im Institutsgebäude auf der Robert-Koch-Straße 26 und 28 eine PCB-Belastung festgestellt worden war. Universität und BLB NRW entschieden sich im Februar 2008 gegen eine Sanierung und für einen Neubau, der als sogenanntes "Green Building" modernen ökologischen Anforderungen genügen soll.

An dem teiloffenen Generalplaner-Wettbewerb hatten sich insgesamt 16 Architekturbüros beteiligen können: Sechs von ihnen wurden direkt vom Auslober gesetzt, die anderen zehn wurden durch das Los ermittelt. 15 dieser 16 Büros haben schließlich einen Entwurf eingereicht. Eine Fachjury unter Leitung des Architekten Prof. Manfred Hegger votierte nun für den Beitrag aus Ibbenbüren.

Kriterien für die Beurteilung waren neben der städtebaulichen Einbindung, der architektonischen Qualität, der Funktionalität und der Wirtschaftlichkeit des Entwurfs vor allem die Realisierbarkeit sowie die Berücksichtigung von Umweltverträglichkeit und ökologischen Standards. Die Preisrichter lobten bei dem Siegerentwurf das durchdachte Gesamtkonzept, das den Anforderungen an die Architektur und die Nachhaltigkeit gerecht wird. In einem nachgeschalteten Verfahren werden nun die endgültigen Planungen für den Neubau bis Anfang April 2009 konkretisiert.