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Weltweites Interesse an Immobilieninvestments wird anhalten

Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) attestiert in ihrem Global Property Survey den Gewerbeimmobilienmärkten weltweit eine stabile Basis und geht von weiter steigenden Investitionen in Immobilien und steigenden Mieten in fast allen Regionen der Welt aus. Gleichzeitig werden politische Risiken als Haupteinflussgröße auf mögliche Veränderungen auf den Märkten genannt.

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Der Global Property Survey (GPS) wird von der Royal Institution of Chartered Surveyors zweimal jährlich erstellt und analysiert das Investitions- sowie Immobiliennutzerverhalten in allen Regionen der Welt. Die Untersuchung ist in ihrem Umfang einmalig.

Dem Bericht zufolge, der das Marktgeschehen der ersten Hälfte dieses Jahres zur Grundlage hat, steigen die Preise und Mieten in fast allen Regionen der Welt, und dies, trotz steigender Zinsen in den USA und in der EURO-Zone.

Nicht überraschend führen die asiatischen Länder China und Indien den weltweiten Boom mit den größten Zuwächsen an. In China versuchen Investoren von einer möglichen Aufwertung des Renimbi zu profitieren, die Immobilienmärkte in Indien profitieren von einer Vereinfachung des Reglements für ausländische Investments. Das weltweit positive Bild ergibt sich aber insbesondere durch die guten Marktkonditionen in den Industrienationen insbesondere in Westeuropa und Japan. Hier führen robuste wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Erwartung einer weiteren ökonomischen Belebung zu spürbarem Investoreninteresse und steigenden Mieten.

In den Metropolen Osteuropas nähern sich die Renditen dem westeuropäischen Niveau, Investoren zeigen deshalb Interesse an kleineren Städten.

Für Deutschland rechnet die RICS mit weiter guten Bedingungen, sowohl auf der Investment- als auch auf der Nutzerseite. Neben dem starken Export rechnen die Experten der RICS mit einem weiter steigenden privaten Konsum, sinkender Arbeitslosigkeit und daraus resultierenden steigen Mieten auf den wichtigen Märkten für Einzelhandel und Büroflächen.

Der RICS Chef-Ökonom Milan Khatri kommentiert: „Die Risikoprämien befinden sich auf historisch niedrigem Niveau, wir rechnen mit weiter steigenden Zinsniveaus. Das Hauptrisiko für die Immobilienmärkte geht gegenwärtig in erster Linie von politischen Risiken aus; ein weiteres Absinken des Ölpreises könnte die Inflation eindämmen und das Zinsniveau konstant halten. Hinzu kommt, dass die aktuellen Ereignisse in Thailand und Ungarn auf die besondere Risikostruktur einzelner Märkte hinweist.“

„Dennoch befinden sich auch die Zinsen aus historischer Sicht auf niedrigem Niveau, was weiterhin einen gewissen Investitionsdruck in Immobilien mit sich bringt, so Khatri weiter.“