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Weltweites Handelsvolumen steigt rapide bis 2010

Scottish Widows Investment Partnership (SWIP), der Asset Management Arm von Lloyds TSB schätzt, dass der weltweite Handel mit Emissions- rechten bis zum Jahr 2010 ein Volumen von ungefähr 30 Milliarden Euro haben wird. SWIP sieht großes Potenzial bei Unternehmen, die sich auf den Handel mit Emissionsrechten spezialisiert haben.

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SWIP geht weiter davon aus, dass die Möglichkeiten zum Handel mit Emissionsrechten, die das Kyoto-Protokoll einräumt, immer stärker genutzt werden. Die Unterzeichner-Staaten des Kyoto-Protokolls haben sich verpflichtet, die Emissionen von Treibhausgasen im Zeitraum von 1990 bis 2012 um insgesamt ca. fünf Prozent zu reduzieren. Da immer mehr Regierungen die Verpflichtungen in gesetzliche Regelungen umsetzen und damit den Druck auf die Unternehmen erhöhen, rechnet SWIP mit einem erheblichen Wachstum beim Handel mit Emissionsrechten.

„Wenn größere Unternehmen mehr Kohlendioxid emittieren als der gesetzliche Rahmen vorsieht, müssen sie Emissionszertifikate kaufen. Als Asset Manager konzentrieren wir uns auf kleinere Unternehmen, die in Generierung von und Handel mit solchen Emissionsrechten eingebunden sind“, so David Urch, Fund Manager UK Equities bei SWIP.

Dazu zählen Beratungsunternehmen und Fonds, die CER (Certified Emissions Reductions; Emissionsgutschriften) und CO2-Zertifikate von Ländern wie China und Indien entsprechend dem Clean Development Mechanism (CDM; Mechanismus für umweltfreundliche Entwicklung) des Kyoto-Systems zur Verfügung stellen bzw. damit handeln. „Econergy ist hier ein gutes Beispiel. Das Unternehmen ist am Bau von Anlagen zur Erzeugung von sauberem Strom in Ländern Lateinamerikas beteiligt und verfolgt das Ziel, Emissionsgutschriften über CDM zu generieren“, ergänzt Urch.