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Weltweit einzigartig - und das in Rekordzeit!

Mit dem „Kompetenzzentrum für biologische Sicherheit BioSecurity“ (Bilder) ist in der Gemeinde Bönen der Motor für eine weltweit einzigartige Initiative und gleichzeitig ein Vorzeigeprojekt für das Land NRW entwickelt worden. Bereits jetzt ist ein Netzwerk von Unternehmen, wissenschaftlichem Knowhow und der Bereitstellung hochmoderner Forschungseinrichtungen entstanden. Dadurch wird ein erheblicher Beitrag zur zukünftigen Verbesserung der Lebensmittelqualität und somit des Verbraucherschutzes geleistet. Nachhaltig soll die gesamte Wertschöpfungskette biologischer bzw. landwirtschaftlicher Erzeugnisse qualifiziert werden. Heute wurde das Zentrum offiziell eingeweiht. Assmann Beraten+Planen wurde nach einem gewonnenen VOF-Verfahren mit der Generalplanung beauftragt. Von dem ersten Spatenstich bis zum Einzug der ersten Nutzer vergingen gerade einmal 12 Monate!

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Projekt
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna hat mit der Errichtung des Kompetenzzentrums Bio-Security klein- und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit zur Forschung und Entwicklung im Bereich der Lebensmittelsicherheit geboten. Ziel ist, sämtliche an der Nahrungsmittelkette beteiligten Produzenten zu unterstützen und das Vertrauen der Verbraucher zurückzuerobern. Das Zentrum in Bönen fördert hierbei die gemeinschaftliche Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte und Dienstleistungen für die Nahrungsmittelproduktion. Unternehmen und Institutionen der Region werden zusammengebracht, um Größen-und Verbundvorteile zu erzielen. Auf insgesamt 10.000 m² bietet das Bio-Security Zentrum bis zu 400 Arbeitsplätze.In den Büros und Forschungseinrichtungen, darunter technische, biologische und chemische Labore der Sicherheitsklassen S1/L1 und S2/L2, werden verschiedene Untersuchungen unternommen.



Architektur
Der Entwurf des Gebäudes stammt von dem Dortmunder Architekturbüro ar.te.plan, einem Tochterunternehmen der Assmann Beraten+Planen GmbH. Die Gesamtanlage gliedert sich in zwei lang gestreckte parallele Baukörper. Der nördliche Flügel mit 130 Metern Länge beinhaltet Haupteingang, Konferenzräume sowie administrative Bereiche. Der kürzere südliche Flügel mit 105 Metern Länge beherbergt Labore und Forschungsbereiche. Die Einzelgebäude werden durch einen gläsernen Verbindungsgang auf drei Ebenen miteinander verbunden. Der nördliche, längere Flügel wird im Bereich des Haupteinganges durch ein viergeschossiges, das verglastes Foyer unterbrochen, in dem sich mehrere transparente Besprechungs- und Konferenzräume (35 - 200 m²) befinden. Im Gegensatz zum Südflügel sind die Eingangs- und Stirnseiten des Nordflügels über die gesamte Höhe mit dunkelgrauen Ziegeln verkleidet. Den Südflügel hingegen bekleidet lediglich im Erdgeschoss eine Ziegelfassade, der Rest ist mit einer weißen, gedämmten Putzfassade versehen.