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Welche Rolle hat die Erschließung?

Soll ein Grundstück bebaut werden, ist es erforderlich, dass das Grundstück erschlossen ist.

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Unter Erschließung versteht man die Maßnahmen, die erforderlich sind, um die bauliche oder gewerbliche Nutzung von Grundstücken zu ermöglichen und zwar durch die Herstellung der für die Allgemeinheit bestimmten Verkehrs- und Erholungsflächen sowie der Grundstücksversorgungs- und Grundstücksentsorgungsanlagen (§§ 123 – 135 BauGB).

Man unterscheidet die Erschließungsanlagen im engeren und im weiteren Sinn. Bei den Anlagen im engeren Sinn handelt es sich um die beitragsfähigen Anlagen im Sinne des § 127 Abs. 2 BauGB. Zu Ihnen gehören Straßen, Wege und Plätze. Für die Bebaubarkeit sind die Erschließungsanlagen im weiteren Sinn bedeutend. Sie umfassen neben Straßen, Wegen, Plätzen auch Wasserver- und –entsorgung, private Verkehrsanlagen, Strom, Telefon, Gas , Fernwärme u.s.w..

Die Erschließung ist Aufgabe der Gemeinde. Ein Rechtsanspruch auf Erschließung besteht in der Regel nicht. Von den erforderlichen Kosten der Erschließung trägt die Gemeinde mindestens 10 %. Der Rest wird auf die Anlieger aufgeteilt. Nach welchem Verhältnis die Kosten aufgeteilt werden wird in der jeweiligen Gemeindesatzung geregelt.