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Was versteht man unter einer Diversifikation?

In der Produktpolitik beschreibt die Diversifikation die Einführung einer neuen Produktlinie. Anders als bei der Produktdifferenzierung, bei welcher die Programmtiefe zunimmt, wird bei der Diversifikation die Programmbreite ausgebaut.

Die Produktdiversifikation kann in drei Richtungen erfolgen:

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1. Horizontal: Einführung eines artverwandten Produktes

2. Vertikal: Einführung eines verwandten Produktes aus einer vor oder nachgelagerten Produktionsstufe

3. Lateral: Angebot artfremder Produkte

Die Diversifikation ist Teil der Wachstums- und Risikenpolitik eines Unternehmens. Da einerseits neue Märkte erschlossen werden und andererseits Risiken gestreut werden. Der gegenläufige Prozess, d.h., die Einengung der des Leistungsprogramms durch Spezialisierungen, wird als Simplifikation bezeichnet.

Auch beim Zusammenschluss von Unternehmen kann die Diversifikation ursächlich sein, nämlich dann, wenn zwei Unternehmen artverwandte Produkte herstellen, die sich gegenseitig ergänzen (komplementäre Diversifikation).

Für die Unternehmen der Immobilienwirtschaft können verschiedene Möglichkeiten einer Diversifikation genutzt werden. Eine Hausverwaltung kann bspw. aus der A bis Z Verwaltung das Ablesen der Wärmeverbrauchseinheiten und die Abrechnung der Betriebskosten als Einzelleistung anbieten („vertikal") oder ein Maklerunternehmen bietet zusätzlich eine Immobilienberatung („horizontal").

Neben der oben beschriebenen Produktdiversifikation findet man auch bei Geldanlagen eine Diversifikation vor. Die Risikominimierung durch ein gestreutes Portfolio steht hier im Vordergrund.