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Was ist Shareholder Value?

Ein Shareholder ist ein Aktionär bzw. allgemeiner ausgedrückt ein Anteilseigner. Der Sharehlder Value beschreibt den Marktwert des Eigenkapitals. Beim Ansatz des Shareholder Value wird der Unternehmenswert als eine Zahlungsreihe betrachtet. Hierzu wird der Cashflow für einen Betrachtungszeitraum ermittelt und abdiskontiert, anschließend wird der Marktwert des Fremdkapitals vom abdiskontierten Cashflow abgezogen. Dabei muss nicht zwangsweise der Cashflow (Zahlungsstrom) herangezogen werden, sondern es kann auch der Ertrag (Gewinn) betrachtet werden.

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Für die Berechnung wird ein Zeitraum festgelegt, für welchen der Cashflow abgezinst werden soll. Da nach diesem Zeitraum, das Unternehmen weiterhin existiert, wird anschließend der geschätzte Cashflow der Folgezeit und der Wert des nicht betriebsnotwendigen Vermögens hinzuaddiert. Von dieser Summe wird der Wert des Fremdkapitals zum Betrachtungszeitpunkt abgezogen.

Kernpunkt des Shareholder Valueansatzes ist, dass alleiniges Unternehmensziel die Steigerung des Marktwertes der Beteiligung ist. Dies ist in der Grundidee nicht kurzfristig ausgerichtet, sondern zielt auf eine langfristige Steigerung des Eigenkapitalwertes. Für den Eigenkapitalgeber ist dabei sein Engagement nur dann sinnvoll, wenn der erwartete Gewinn über seiner erwarteten Mindestverzinsung liegt. Diese Mindestverzinsung hängt wiederum von der Höhe des Risikos und der eigenen Bereitschaft Risiken zu übernehmen ab.

Die Entwicklung des Shareholder Valueansatzes geht auf Alfred Rappaport zurück und hat seine Ursprünge in der zweiten Hälfte 1980 Jahre.