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Was fällt unter den Begriff „Outsourcing“?

Man kann den Begriff Outsourcing im Deutschen mit Auslagerung beschreiben, da beim Outsourcing einzelne Unternehmensprozesse von einem externen Dritten erbracht werden. Motivation des Unternehmens ist die Konzentration auf die eigenen Kernkompetenzen, d.h., es werden Tätigkeiten ausgelagert, die im eigenen Unternehmen stärker als notwendig Ressourcen binden.

Ziel ist meist eine Kostenersparnis, da beim Outsourcing jedoch auch Aktiva (bspw. Maschinen) und Personal abgegeben werden, können auch bilanzpolitische Gründe vorliegen. Das Unternehmen gibt somit Produktionsprozesse nach außen ab und kauft die Leistungen von dem Dritten zurück. Es können gesamte Prozesse (Business Process Outsourcing) oder einzelne Arbeitsschritte (Outtasking) ausgesourct werden. Auch ist es möglich, komplette Unternehmensbereiche auszulagern (Complete Outsourcing).

Mit dem Outsourcing gibt das Unternehmen allerdings auch Einflussmöglichkeiten auf, was sind negativ auf die Qualität auswirken kann. Folglich sollten Prozesse, die die Kernkompetenzen stärken und Teil der originären Wertschöpfungskette sind nicht outgesourct werden.

Für ein bestandsverwaltendes Immobilienunternehmen können Tätigkeitsbereiche des Facility Managements mögliche Outsourcingsegmente darstellen, da diese zur kaufmännischen Betreuung der Immobilie nicht zwingend vom Unternehmen selbst erbracht werden müssen. Motivation kann hier ein effizienterer Umgang mit technisch anspruchsvollen Gebäudebestandteilen/ Haustechnik sein oder eine preiswertere Erbringung von arbeitsintensiven Tätigkeiten. Eine Variante kann hier bspw. die Auslagerung der Wärmeerzeugung an einen Cotractor sein.

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