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Wacker Construction Equipment AG: Umsatz steigt auf rund 472 Mio. Euro

Der Umsatz der Wacker Construction Equipment AG (künftige Wacker Neuson SE) stieg fusionsbedingt im ersten Halbjahr 2008 nach vorläufigen Zahlen auf rund 472 Mio. Euro (Vorjahr: 341,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg nach vorläufigen Zahlen auf rund 63 Mio. Euro (Vorjahr: 55,3 Mio. Euro). Das Ergebnis des ersten Halbjahrs wird dabei von der hohen Investitionsund Vertriebstätigkeit des Konzerns beeinflusst. So wurden kompakte Baumaschinen aus konzerneigener Fertigung in großem Umfang in die Miet- und Demonstrationsflotten anderer konzerneigener Gesellschaften geliefert. Damit konnten Erträge, die bei einem Verkauf dieser Produkte an konzernfremde Gesellschaften erzielt worden wären, nicht im Berichtszeitraum realisiert werden.

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Im ersten Halbjahr hat sich die Eintrübung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter anderem aufgrund der US-Immobilien- und Hypothekenkrise, dem Werteverfall des US-Dollars und den gestiegenen Rohstoffpreisen, nachteilig auf die für das Unternehmen wesentlichen Baumärkte in den USA und zunehmend in Westeuropa ausgewirkt. Nach einem positiven Geschäftsverlauf im April hat dies im Mai und im Juni zu einer verstärkt rückläufigen Nachfrage nach Produkten im Geschäftsbereich Baugeräte (Light Equipment).

geführt. Der Konzern geht davon aus, dass diese Entwicklung im weiteren Jahresverlauf anhält und sich auf das Orderverhalten von Kunden für Produkte aus den Geschäftsbereichen Baugeräte und Kompakt-Baumaschinen auswirkt.

Aufgrund dieser Annahme und auf Basis der vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr 2008 korrigiert der Konzern seine bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2008. Die Wacker Construction Equipment AG (künftige Wacker Neuson SE) erwartet nun einen Umsatz von mindestens 870 Mio. Euro und eine EBITDA-Marge nach Kaufpreisallokation von mindestens 11 Prozent. Das Unternehmen ist nach der Fusion gut aufgestellt und sieht die Aussichten des Konzerns vor dem Hintergrund der weltweit prognostizierten Entwicklung für die Bauwirtschaft und Landwirtschaft unverändert positiv. Der Konzern führt auf Basis einer weiterhin hohen Eigenkapitalquote von über 70 Prozent seine langfristig orientierte Wachstumsstrategie fort. Dazu gehören insbesondere Maßnahmen zur weltweiten Einführung kompakter Baumaschinen über das bestehende weltweite Vertriebs- und Servicenetz, der Ausbau des Vermietgeschäfts in Zentral- und Osteuropa sowie der Ausbau der Fertigungskapazitäten.