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Wacker Construction Equipment AG geht an die Börse

Die Wacker Construction Equipment AG beginnt heute mit der
Vermarktung ihrer Aktien. Das Angebot umfasst insgesamt bis zu 18,4 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung und einer Umplatzierung. Mit den Erlösen aus dem Börsengang will das Unternehmen seine führende Marktposition ausbauen und die internationale Wachstumsstrategie fortsetzen.

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Platzierung und voraussichtlicher Zeitplan
Aus unserer Sicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Börsengang. Das Kapitalmarktumfeld ist günstig und das Unternehmen sehr gut positioniert", betont Dr.-Ing. Georg Sick, Vorstandsvorsitzender der Wacker Construction Equipment AG. Wirhaben uns im Geschäftsjahr 2006 bei Umsatz und Ergebnis erneut deutlich verbessert und uns konsequent auf den Kapitalmarkt ausgerichtet." Die Angebotsfrist, in der Investoren
die Aktie zeichnen können, beginnt voraussichtlich am 9. Mai 2007 und endet voraussichtlich am 14. Mai 2007. Bis zu diesem Termin wird auch die Preisspanne veröffentlicht, die im so genannten Decoupled Bookbuilding-Verfahren auf Basis der Resonanz aus Investorengesprächen festgelegt wird. Die Erstnotiz der Aktien ist für den 15. Mai 2007 geplant. Im Rahmen des öffentlichen Angebots in Deutschland und internationaler Privatplatzierungen (einschließlich einer Privatplatzierung in den USA bei so genannten Qualified Institutional Buyers nach Rule 144 A des US Securities Act) sollen bis zu 7,5 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie 8,5 Mio. Aktien aus dem Bestand der Wacker Beteiligungs GmbH & Co. KG und eines Familiengesellschafters platziert werden. Zudem sind Mehrzuteilungen von bis zu 2,4 Mio. Aktien aus dem Eigentum der Wacker Beteiligungs GmbH & Co. KG vorgesehen. Der Freefloat wird sich nach Platzierung aller Aktien (bei voller Ausübung der Greenshoe-Option) voraussichtlich auf rund 36 Prozent belaufen.

Verwendung Emissionserlös
Das Unternehmen plant die Erlöse aus dem Börsengang in die Sicherung eines langfristigen profitablen Wachstums zu investieren. Die Schwerpunkte der geplanten Investitionen liegen im Ausbau des Geschäftsfelds Vermietung und im weiteren Aufbau des Geschäftsbereichs Kompakt-Baumaschinen. Des Weiteren sollen die Fertigungswerke in Korbach und in Manila 2007 fertig gestellt werden. In den USA plant das Unternehmen, die Anzahl der Service-Partner des im Aufbau befindlichen Franchise-Konzepts Equipro zu erhöhen. Außerdem ist der Neubau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums in München geplant.

Wertpapierprospekt im Internet verfügbar
Die Aktien der Wacker Construction Equipment AG sollen unter der ISIN DE000WACK012 im Amtlichen Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Gemeinsame Globale Koordinatoren und Joint Bookrunners sind Deutsche Bank, Sal. Oppenheim und UBS Investment Bank. Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 30. April 2007 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der Website der Wacker Construction Equipment AG (www.wackergroup.com) veröffentlicht. Der Prospekt ist sowohl bei der Gesellschaft als auch den Konsortialbanken als gedruckte Version verfügbar.

Marktposition und Profitabilität im Geschäftsjahr 2006 verbessert
Die Wacker Construction Equipment AG hat ihren dynamischen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2006 fortgeführt. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz von 503,2 Mio. Euro im Vorjahr um 23,1 Prozent auf 619,3 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 42,7 Prozent auf 100,2 Mio. Euro (Vorjahr: 70,3 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge stieg auf 16,2 Prozent (Vorjahr: 14,0 Prozent). Das operativeBetriebsergebnis (EBIT) wuchs von 50,7 Mio. Euro im Vorjahr um 51,3 Prozent auf 76,7 Mio. Euro.

Zusammenschluss mit Neuson Kramer Baumaschinen AG geplant
Im Laufe des Jahres 2007 plant die Wacker Construction Equipment AG den Zusammenschluss mit der Neuson Kramer Baumaschinen AG (Österreich), einem in Europa führenden Hersteller kompakter Baumaschinen, zur Wacker Neuson AG. Der Zusammenschluss soll durch Ausgabe von insgesamt 19,1 Mio. Aktien aus einer Sachkapitalerhöhung sowie Verwendung 4,3 Mio. eigener Aktien erfolgen. Durch den Zusam¬menschluss soll ein weltweit sehr gut positionierter Hersteller von Baugeräten (Light Equipment) und kompakten Baumaschinen (Compact Equipment") entstehen. Aus Unternehmenssicht ergänzen sich das hochwertige und komplementäre Produktangebot beider Unternehmen sehr gut. Insbesondere im Geschäftsbereich Kompakt-Baumaschinen sollen künftig Marktpotentiale in den USA, Europa und in Asien genutzt werden. Im Geschäftsjahr 2006/07 (1.2.-31.1.) erzielte die Neuson Kramer Baumaschinen AG einen Umsatz von 262,5 Mio. Euro (+ 32,3 Prozent) und ein EBIT von 45,3 Mio. Euro (+ 49,2 Prozent).