Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Wachstumsschwerpunkt der Immoeast verschiebt sich nach Osten

Das Immobilienportfolio der Immoeast ist im Geschäftsjahr 2007/08 weiter gewachsen. Der Verkehrswert des Portfolios stieg um 20,9 Prozent von 9,02 Mrd. Euro auf 10,9 Mrd. Euro. Die Zahl der Objekte stieg im Berichtszeitraum um 29,1 Prozent von 385 auf 497, die Nutzfläche legte mit einem Plus von 37,4 Prozent noch deutlicher zu und erreichte 6,72 Mio. m² nach 4,89 Mio. m² zum Ende des Geschäftsjahrs 2006/07.

.

Die Struktur des Portfolios hat sich verändert. Geographisch haben die Portfolioanteile von Russland und die Ukraine zugenommen, auf diese Region entfallen (gemessen an den Verkehrswerten) jetzt 17,5 Prozent des Portfolios, auf Südosteuropa 39,7 Prozent und der Anteil von Zentral- und Osteuropa ist auf 42,8 Prozent zurückgegangen. Sektoral ging die Ausweitung der Bereiche Einzelhandel, Logistik und Wohnen zu Lasten des früher klar dominierenden Bürobereichs in Verfolgung der angestrebten sektoralen Portfoliostruktur weiter. Auf Büros entfallen nun (gemessen an der Nutzfläche) 32,8 Prozent des Portfolios, auf Einzelhandelsobjekte 26,4 Prozent, auf Logistik 20,1 Prozent und auf Wohnen 16,7 Prozent.

Nach der starken Expansion der Vorjahre war 2007/08 die Umsetzung zahlreicher Entwicklungsprojekte im Zentrum der verfolgten Asset Management Strategie. Das wichtigste Einzelhandelsobjekt, das im Geschäftsjahr 2007/08 fertiggestellt wurde, ist das Polus Center Cluj (Rumänien), das bereits vor Fertigstellung voll vermietet war. Im Geschäftsjahr 2008/09 werden voraussichtlich Entwicklungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 1 Mrd. Euro fertiggestellt und von den Development-Partnern übernommen werden.

Im Gegenzug zu Fertigstellungen und Zukäufen wurden in Zentral- und Osteuropa mehrere Immobilien bzw. Immobilienbeteiligungen abgegeben. Der Verkaufserlös erreichte 250 Mio. Euro. Besonders erfreulich: Bei allen Verkäufen konnten über den von externen Experten ermittelten Schätzwerten liegende Preise erzielt werden.

„Wir sind mit den Verkäufen äußerst zufrieden“, erklärt Generaldirektor Petrikovics. „Natürlich schränkt die gesunkene Liquidität auf den Immobilieninvestmentmärkten das Verkaufsvolumen ein, wichtig ist aber, dass in jedem einzelnen Fall die Verkaufspreise über den Schätzwerten lagen.“ Die erzielten Erlöse lagen dabei deutlich über den von externen Experten ermittelten Schätzwerten.

Petrikovics kündigt weitere Verkäufe aus dem Portfolio an. Zu attraktiven Konditionen sind durchaus einige zusätzliche Transaktionen vorstellbar, allerdings werden nur selektiv Objekte abgegeben: „Wir befinden uns weiter auf Wachstumskurs werden aber gleichzeitig selektiv verkaufen, wenn dies im Rahmen des aktiven Asset Managements in Verfolgung der Optimierung unseres Portfolios opportun und wirtschaftlich sinnvoll ist.“