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Deutsche Wohnen-Übernahme

Vonovia streicht Annahmeschwelle

Die Vonovia macht den Weg für die Übernahme der Deutsche Wohnen frei: Der Immobilienkonzern hat die Annahmeschwelle gestrichen, um die Fusion auch vollziehen zu können, wenn Deutsche Wohnen-Aktionäre dem Unternehmen weniger als die Hälfte der Anteile andienen.

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Der Verzicht auf alle Angebotsbedingungen erfolgt laut des Konzerns im Einklang mit der am 23. August 2021 veröffentlichten Angebotsunterlage und in Absprache mit der Deutsche Wohnen. Damit entfällt auch die Mindestannahmeschwelle. Die Zusagen an das Land Berlin sind weiterhin gültig. Zentrale Bestandteile der Vereinbarung „Zukunfts- und Sozialpakt Wohnen“ sind die Begrenzung der regulären Mieterhöhungen im Berliner Bestand bis 2026, der Bau 13.000 neuer Wohnungen - insbesondere für junge Familien - und das Angebot, eine signifikante Anzahl von Bestandswohnungen an das Land Berlin zu verkaufen.

Vonovia hält derzeit knapp 30 Prozent am Grundkapital der Deutsche Wohnen. Ferner hat Vonovia Verträge mit Investoren über den Erwerb von rund 6 Prozent der ausstehenden Aktien geschlossen. Zusammen mit den bereits in das Übernahmeangebot eingereichten ca. 4 Prozent der ausstehenden Aktien (Stand 13. September 2021, 18:00 CEST), hat sich Vonovia damit bereits zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 40 Prozent der Aktien der Deutsche Wohnen gesichert. Dies berücksichtigt noch nicht die bis zu 4 Prozent der Aktien (nach Effekten aus der Verwässerung), die Vonovia nach Abschluss der Übernahme erwerben kann.