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Villa Bondenwald 56 in Niendorf unter Denkmalschutz gestellt

Die Villa Bondenwald 56 in Niendorf (Foto 1 links), einst in einen großen, vom Berliner Gartenarchitekten Erwin Barth eingebettet, wurde aus geschichtlichen Gründen sowie zur Bewahrung charakteristischer Eigenheiten des Stadtbildes unter Denkmalschutz gestellt. Das Wohnhaus gehört in die Gesamttradition der Hamburgischen Landhäuser und Villen.
Sie repräsentiert ein außerordentlich stattliches, stilistisch zeitgemäßes Exemplar eines bürgerlichen Wohnhauses auf dem Lande, das die Stadtlandschaft Niendorfs, insbesondere des Niendorfer Geheges, prägt. Die Bondenwald-Villa ist zugleich ein Dokument der Inanspruchnahme des ländlichen Umlands der Stadt durch das vermögende Bürgertum.

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Das Einfamilienhaus wurde 1913/14 nach Plänen des jungen Altonaer Architekten Peter Saxen für den ‚Postpferdehalter’ Max Puls erbaut. Das Gebäude dürfte das größte der vor dem Ersten Weltkrieg im Niendorfer Gehege entstandenen Wohngebäude sein. Wesentliche feste Ausstattungsteile bzw. –merkmale der Erbauungszeit wie die großzügige Eingangshalle oder die Dienstbotentreppe sind trotz diverser Veränderungen erhalten. Bemerkenswert ist auch das Relief an der Gebäuderückseite, das der Bauherr anbringen ließ: eine vierspännige Postkutsche in Fahrt.