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ViktoriaQuartierBochum – Entwicklungskonzept für den Erlebnisraum Innenstadt

Für die Stadt Bochum eröffnet sich mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 auch die Chance zu neuen Stadtentwicklungskonzepten und zu zukunftsweisenden Wandlungsprozessen. Dabei ergibt sich auch die Möglichkeit, die Wachstumsbranche Kreativwirtschaft am Wirtschaftsstandort Bochum deutlicher zu profilieren. Aus diesem Grund hat die Stadt Bochum ein Entwicklungskonzept für den „Erlebnisraum Innenstadt“ aufstellen lassen. Hierbei sind das Zusammenspiel der kreativen Quartiere der Innenstadt sowie die Aussagen zur Entwicklung des ViktoriaQuartierBochums im Süden der Innenstadt von zentraler Bedeutung.

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Mit ihren drei Kulturschwerpunkten – Innenstadt-West, Stadtparkviertel und ViktoriaQuartierBochum – definiert sich die Bochumer Innenstadt als einzigartiger Erlebnisraum innerhalb der Metropole Ruhr. Und die Stadt Bochum unterstreicht mit diesem Angebot nachdrücklich ihren Anspruch als Fest.Spiel.Platz der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Insbesondere das urbane ViktoriaQuartierBochum hat durch seine im Wachstum begriffene, ausbaufähige Nutzungsmischung von Kultur, Wohnen sowie Gewerbe und Dienstleistungen in zukunftssicheren Branchen wie der Kreativwirtschaft große ökonomische Potenziale, die nachhaltige Impulse auf die Gesamtstadt und die Region auslösen können. Einer städtebaulichen Aufwertung des ViktoriaQuartiers kommt somit besondere Bedeutung zu.

ViktoriaQuartierBochum
Rund um die Viktoriastraße beabsichtigt die Stadt Bochum in räumlicher Nähe zu den heutigen Ankerpunkten Schauspielhaus am südlichen Ende des Quartiers sowie dem Freizeit- und Ausgehviertel Bermuda3Eck weitere Theater, Wissenschafts- und Ausbildungsinstitute, andere Kultureinrichtungen sowie Unternehmen der Kreativwirtschaft anzusiedeln. Insbesondere die künftige Spielstätte der Bochumer Symphoniker neben der Marienkirche wird dazu beitragen, den regionalen Treffpunktcharakter des Quartiers noch zu stärken. Ziel ist es, das Quartier durch eine attraktive Mischung aus privatwirtschaftlichen und öffentlichen Kulturangeboten, durch die Ansiedlung von Unternehmen aus der Kreativwirtschaft, durch lebendige Gastronomie sowie nicht zuletzt durch neue attraktive Wohnangebote aufzuwerten und überregional zu positionieren.

Verschiedene Kulturinstitutionen der Stadt – z. B. der Kammermusiksaal von Jan Thürmer, das prinz-regent-theater, das Junge Schauspielhaus sowie das Theater Total – haben Raumbedarf geäußert und könnten in den umzunutzenden Gebäuden im ViktoriaQuartierBochum eine neue und dauerhafte Wirkungsstätte finden. Darüber hinaus gibt es verschiedene Akteure in der Stadt, die mit ihren konzeptionellen Ideen für Kultureinrichtungen ein großes Interesse an einer baulichen Realisierung in diesem Bereich haben. Durch die angestrebte Bündelung von öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen und dazugehörigen Nutzungen kann ein innovatives Cluster geschaffen und ein Impuls für die südliche Innenstadt gesetzt werden.

Marienkirche und Bochumer Symphonie
Von zentraler Bedeutung ist die Entwicklung des Baufeldes „Bochumer Symphonie und Marienkirche“. Das Zusammenspiel der Marienkirche und der künftigen Symphonie auf der daran südlich angrenzenden Fläche sollte nicht nur über die gemeinsame Vorplatzgestaltung unter Einbeziehung der heutigen Straße Marienplatz städtebaulich und gestalterisch erfolgen, sondern sich auch in den Nutzungen ergänzen. Eine kulturelle Nutzung - wie z. B. ein Kammermusiksaal oder eine Theaternutzung - in der Marienkirche könnte solch eine sinnvolle Wechselwirkung mit der Bochumer Symphonie erzielen. Von diesem baulichen und inhaltlichen Zentrum im ViktoriaQuartierBochum kann die Initialzündung für die Ansiedlung weiterer Angebote in den Bereichen Kultur und Kreativwirtschaft ausgehen.