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Projektentwickler Vicus kauft erneut in Leipzig

Schlossgasse 6-8

Die Vicus AG hat das Wohn-und Geschäftshaus in der Schlossgasse 6-8 in Leipzig von einem einen institutionellen Eigentümer aus England gekauft. Die Immobilie ist 1994 gebaut worden und verfügt über knapp 1.000 m² Nutzfläche. Das Objekt verfügt über zwei Ladeneinheiten im Erdgeschoss mit einer Fläche von 180 m², vier darüber liegende Bürogeschosse mit einer Fläche von rund 650 m² sowie zwei Wohneinheiten im Dachgeschoss und befindet sich in direkter Nähe zur 1A-Lage Petersstraße. Mit diesem Erwerb investiert der Projektentwickler bereits das zweite Mal in den letzten 12 Monaten in Leipzig: Zuletzt hatte das Unternehmen Mitte 2011 das Büro- und Geschäftshaus Brühl 8, ein ehemaliges Bankgebäude in der Innenstadt, erworben [Vicus AG erwirbt ehemaliges Bankgebäude in der Leipziger Innenstadt]. Beide Transaktionen in der sächsischen Metropole begleitete das Leipziger Büro von Comfort.

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Leipzig gilt neben Dresden als eine der ostdeutschen Städte, die aufgrund der guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung das höchste Wachstumspotenzial aufweist. Im Bereich Einzelhandel ist die Nachfrage nach Flächen in den letzten Monaten permanent gestiegen. In 2012 wird der Markt zudem einen weiteren Schub durch die Fertigstellung des Shoppingcenters Höfe am Brühl erfahren. Dort entstehen auf rund 27.000 m² bis zu 120 Shops. Die Premiumlagen der Innenstadt sind vor allem die Petersstraße sowie die Grimmaische Straße, hier werden Spitzenmieten von bis zu 120 Euro/m² erzielt. In den angrenzenden Lagen können noch bis zu 40 Euro pro m² erzielt werden.

Aber auch der Büromarkt entwickelt sich prächtig: In 2011 stieg die Nachfrage deutlich über die Werte der Vorjahre. Der Leerstand ist weiter gesunken, vor allem kleinteilige Flächen in Citylage wurden 2011 stark nachgefragt. Hier kann für modernisierte Flächen eine Spitzenmiete von 11,50 Euro erzielt werden [Leipzig: Flächenumsatz von über 100.000 m²]. Die Neubauaktivität ist gering, wodurch die anhaltende Nachfrage für einen weiteren Leerstandsabbau in den Bestandsflächen sorgen wird.