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Vertrag für internationales Kongresszentrum perfekt

Die Verträge sind perfekt und unterzeichnet. Der koreanische
Konzern SMI Hyundai baut das Internationale Kongresszentrum am Bonner VN-Campus. Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann sprach bei der Vertragsunterzeichnung vom wichtigsten Zukunftsprojekt Bonns in den nächsten Jahren für den weiteren Ausbau der Stadt als deutscher Standort der Vereinten Nationen. Bereits heute arbeiten zwölf UN-Organisationen am Rhein. Das UN-Kongresszentrum soll Ende 2008 fertig sein. Der UN-Campus im ehemaligen Abgeordnetenhochhaus "Langer Eugen" und im "Alten Hochhaus" des früheren Bundeshauses wird ab April bezogen und voraussichtlich in diesem Juni eröffnet.

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Die Koreaner errichten mit einem Kostenaufwand von 140 Millionen Euro als Ergänzung zu den Parlamentssälen der "Bonner Republik" (Behnisch-Bau und Wasserwerk) einen großen Saal mit 3500 Plätzen, ein 350-Zimmer Hotel der Vier-Sterne-Plus-Klasse sowie weitere Gebäude. Bereits im Februar wurden Bäume und Sträucher des künftigen Baugeländes gerodet. Im April beginnen die Grabungen am Bodendenkmal "Römischer Vicus" durch das
Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland. Die Villa Dahm, der ehemalige Sitz der Parlamentarischen Gesellschaft, wird niedergelegt. Der unter Denkmalschutz stehende Kiosk, in dem jahrzehntelang die begehrte Parlamentarier-Bockwurst aufgebrüht wurde, wird versetzt. Im Herbst rücken die Bagger an, um die Baugrube für die Hochbauten auszuheben.


Foto: Unterzeichner des Vertrages für das neue Internationale Kongresszentrum in Bonn:
(sitzend v.l.n.r.) Choong Hong Cho, Vorstand von SMI Hyundai
Corporation, Man Ki Kim, Geschäftsführer der UNCC GmbH, Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, Stadtdirektor Arno Hübner. Stehend (v.l.n.r.) Frithjof Kühn, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Soo Hyuck Lee, Botschafter von Korea, Landesminister Michael Breuer, Koordinatorin Eva-Maria Zwiebler.