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Vermögen der Immobilien-Spezialfonds verdreifacht

Die deutsche Investmentbranche verwaltet per Jahresultimo 2005 ein Gesamtvermögen von 1.327 Mrd. Euro.

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Auf Jahressicht stieg das Volumen um gut 20 Prozent (31. Dezember 2004: 1.101 Mrd. Euro). Auf das institutionelle Geschäft in Form von Spezialfonds (623 Mrd. Euro) und freier Portfolioverwaltung außerhalb von Fonds (158 Mrd. Euro) entfallen 781 Mrd. Euro. Hierbei leisteten die BVI-Gesellschaften das Portfolio-Management im Umfang von 709 Mrd. Euro. Weitere 545 Mrd. Euro verwalteten die Kapitalanlagegesellschaften in Publikumsfonds. Dies ist der jüngsten Gesamtstatistik des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. zu entnehmen. Mit einem Vermögen von 1.224 Mrd. Euro dominiert das Fondsgeschäft und die freie Portfolioverwaltung auf Basis von Wertpapieren – auf die Assetklasse Immobilien entfallen 103 Mrd. Euro.

Bei den Spezialfonds ist vor allem eine dynamische Entwicklung des vergleichsweise jungen Immobilien- Segments zu beobachten: Das Volumen der Immobilien-Spezialfonds verdreifachte sich in den letzten fünf Jahren von 6,0 Mrd. Euro (31. Dezember 2000) auf 17,8 Mrd. Euro (31. Dezember 2005). Das Vermögen der Wertpapierfonds stieg in diesem Zeitraum von 502,5 Mrd. Euro auf 605,5 Mrd. Euro. Insgesamt verzeichneten Fonds für institutionelle Kunden im Jahr 2005 einen Netto-Mittelzufluss von 40,3 Mrd. Euro; davon entfallen 37,7 Mrd. Euro auf Wertpapier- Spezialfonds und 2,6 Mrd. Euro auf Immobilien- Spezialfonds. Nach Ansicht des Verbands hat die Entwicklung zur internationalen Rechnungslegung – Stichwort International Financial Reporting Standards (IFRS) – dem Spezialfondsgeschäft keinen Abbruch getan.