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Verleihung der Schelling-Architekturpreise 2006

Anlässlich der Verleihung der Schelling-Architekturpreise 2006 in
Karlsruhe plädierte Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesbauministerium, heute für eine breite öffentliche Debatte über die Qualität der Architektur.

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"Architekturqualität muss stärker im öffentlichen Bewusstsein
verankert werden. Unsere gebaute Umwelt ist mit all ihren Facetten als gesellschaftliches Gut zu verstehen, das für alle von Bedeutung ist und für das man sich einsetzen muss", sagte Lütke Daldrup in seiner Festrede.

"Gute Architektur entsteht nicht von alleine. Sie entsteht nicht
zufällig. Sie muss eingefordert werden. Das setzt eine informierte, interessierte Öffentlichkeit voraus", so Lütke Daldrup . Die öffentliche Debatte um Themen der Architektur und Baukultur trage damit zur Stärkung der Architekturqualität bei. Diese Debatte brauche viele Träger auf allen Ebenen, die sich in Deutschland für Architektur und Baukultur einsetzen.

Lütke Daldrup forderte alle Akteure dazu auf, sich künftig auch aktiv in der Bundesstiftung Baukultur zu engagieren. "Die Stiftung bietet die einmalige Chance, dass engagierte Personen sie jetzt mit Leben, d.h. mit konkreten Projekten füllen. Der Erfolg der Stiftung wird ganz maßgeblich von den Personen abhängen, die sich engagieren", so Lütke Daldrup .

Der mit 20.000 Euro dotierte Erich-Schelling Architekturpreis 2006
geht an das französische Büro Lacaton & Vassal, der mit 10.000 Euro dotierte Erich Schelling Architekturtheoriepreis an Werner Sewing, Berlin.