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Vereinbarung von ACS und IG Bau für Hochtief

Die deutsche Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und ACS haben sich anscheinend auf Kernpunkte der Zusammenarbeit nach dem Erwerb der Mehrheit an Hochtief durch ACS geeinigt. Beide Seiten unterzeichneten gestern in Madrid laut ACS eine entsprechende Vereinbarung.

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Das Dokument enthalte die wesentlichen Abreden, welche ACS gegenüber der IG Bau eingeht und die wirksam werden, falls ACS die Mehrheit der Aktien an der Hochtief AG hält. Es sei das beiderseitige Verständnis, dass ACS schon zuvor im Geiste dieser Abreden handeln wird, wenn das gegenwärtige Übernahmeangebot an die Aktionäre von Hochtief erfolgreich vollzogen ist und ACS eine Beteiligung von dreißig Prozent der Aktien überschreitet. ACS wird die in der Vereinbarung genannten Punkte als möglicher Mehrheitsgesellschafter der Hochtief AG, unbeschadet der nach deutschem Aktiengesetz zwingenden und ausschließlichen Geschäftsführungsbefugnis des Vorstandes der Gesellschaft, laut eigener Aussage unterstützen, vorausgesetzt, es treten keine Hochtief betreffenden wesentlichen nachteiligen Veränderungen der Umstände auf. Die Punkte sollen wie folgt lauten:

1) Die Hochtief AG bleibt eine eigenständige und mitbestimmte, selbst oder über Tochtergesellschaften operativ tätige Gesellschaft. Eine Umwandlung in eine Gesellschaft Europäischen Rechts (z.B. SE) ist ausgeschlossen.

2) Die Hauptverwaltung der Hochtief AG verbleibt in Essen.

3) Der Vorstand der Hochtief AG wird für das operative Geschäft der Gesellschaft verantwortlich bleiben. ACS strebt nicht den Abschluss eines Beherrschungsvertrages an und wird sich als Gesellschafter nicht in operative Entscheidungen des Managements einmischen.

4) ACS respektiert die Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen von Hochtief und beabsichtigt nicht, Änderungen der Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern und der Mitbestimmung im Betrieb oder im Aufsichtsrat herbeizuführen.