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Rückzug in Bonn

Vapiano zieht in den Kölner Rheinauhafen

Modern und lifestylig statt ehrwürdig und gesetzt: Die Restaurantkette Vapiano richtet sich im Oktober auf 2.500 m² mit ihrer Zentrale im Kölner Rheinauhafen ein. Bezogen werden die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten „Im Zollhafen 2-4“. Der bisherige Sitz in der Bonner Kurt-Schumacher-Straße 22 ist nach Auskunft von Vapiano-Geschäftsführer Johannes Mauss inzwischen deutlich zu klein, so dass bereits interimsweise benachbarte Büros dazu gemietet werden mußten. Rund 100 Mitarbeiter sollen mit in die Domstadt wechseln.

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Der Kölner Rheinauhafen steht architektonisch für eine über Jahre verfeinerte Symbiose aus sanierter, denkmalgeschützter Substanz und durchaus spektakulärer Neubebauung. Das Schokoladenmuseum im ehemaligen Preußischen Zollamt und die Kranhäuser als Beispiel. Jochen Halfmann, Vorstandsvorsitzender der Vapiano SE spricht denn auch von einem „Traumstandort“. Der zudem Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Die selbsternannten Erfinder des „Fresh Casual Dinings“ wollen neben den neuen Büros zeitnah ein Flagship-Restaurant eröffnen, eine Testküche für neue Konzepte einrichten sowie das internationale Support-Center und eine Trainingsakademie ansiedeln.

Ob bereits ein Nachmieter für die Bonner Immobilie Kurt-Schumacher-Straße 22, die im ehemaligen Regierungsviertel liegt, gefunden ist, steht bislang noch nicht fest. Die in 2011 fertiggestellte Immobilie befindet sich im Eigentum der Foris AG, die die kompletten 998 m² Nutzfläche bis dato ausschließlich an Vapiano vermietet hatte. Der Mietvertrag lief bis zum 31. Mai 2016, wobei Vapiano das Recht hatte, den Mietvertrag zwei Mal zu verlängern. Von diesem Recht hat der Mieter laut Foris im Mai 2015 erstmalig Gebrauch gemacht, sodass sich der Mietvertrag bis zum 30. November 2017 verlängert. Nach den derzeitigen Plänen will Vapiano den Umzug bis zum Oktober über die Bühne gebracht haben.