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Unternehmensgruppe Häusser-Bau entwickelt Einkaufscenter in Dortmund

Die in Bochum ansässige Unternehmensgruppe Häusser-Bau hat das Einkaufszentrum Scharnhorst (eks) mit drei dazu gehörigen Hochhäusern in Dortmund erworben.

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Das in den 70er Jahren errichtete Einkaufszentrum (Bild l.) steht auf einem rund 26.700 m² großen Grundstück und bietet derzeit etwa 8.200 m² Mietfläche für Einzelhandel, Büros und Praxen. Nach Neukonzipierung und -entwicklung durch die Dortmunder Unternehmens-gruppe sollen rund 2.200 m² Mietfläche insbesondere für den Einzelhandel hinzu kommen.

Thorsten Heckendorf, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Häusser-Bau, sieht vor allen Dingen den Stellenwert Dortmunds als erfolgreichste Einzelhandelsmetropole im Ruhrgebiet als besonderen Vorteil des erworbenen Einkaufszentrums, das ab 2008 erweitert und neu konzipiert werden soll, um das vorhandene Potenzial der Immobilie und des Standortes besser auszuschöpfen. Mit der Planung für die Neuentwicklung und Revitalisierung des eks wurde das renommierte Düsseldorfer Architekturbüro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky beauftragt. Das Projektvolumen in Dortmund-Scharnhorst beträgt insgesamt rund 6,75 Millionen Euro.

Neben rund 660 m² Büro- und Praxisflächen, die von den Bestandsmietern weiter genutzt werden, stehen weiterhin auch 120 Wohnungen mit rund 6.900 m² Gesamtwohnfläche zur Verfügung, die als Mietwohnungen im Bestand erhalten bleiben.

Infrastrukturell ist das eks mit einer eigenen U-Bahn-Haltestelle im Einkaufszentrum selbst optimal an den ÖPNV angebunden. Auch die Anbindung an den Individualverkehr lässt kaum Wünsche offen. Die Autobahnen A2 und A40 sind in weniger als zehn Minuten erreichbar. Darüber hinaus bietet das eks rund 220 Stellplätze, die insbesondere für die Kunden der Lebensmittelmärkte wichtig sind.

Durch die Erweiterung um zwei Neubauten, welche das eks als Einkaufszentrum insgesamt besser begreifbar machen soll, wird auch eine Erweiterung des bisherigen Branchenmixes möglich. Angedacht sind neben einem Lebensmitteldiscounter auch Textil- und Schuhbranche. Die Neubauten befinden sich zum einen im südlichen Bereich des Centers zwischen den Bestandsmietern Edeka und dm Drogeriemarkt sowie am westlichen Eingang des eks.

Das eks erhält darüber hinaus durch eine gestaltete überdachte Mall vom Mackenrothweg zum zentralen Platz neben der Stadtbahn eine attraktive fußläufige Nordsüdverbindung und damit eine architektonische Adressbildung und stärker ausgeprägte Identität.

Der Bereich unterhalb der Stadtbahn, der in seiner jetzigen Form zu Recht als Problemzone des eks wahrgenommen wurde, wird ebenfalls umfangreich umgestaltet und zu einem attraktiven Gelenkpunkt umfunktioniert. Neben attraktiverer Schaufenstergestaltung wird dieser auch durch die geplante Beleuchtung aufgewertet. Dabei wird eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Mitarbeitern des Stadtbahnbauamtes angestrebt.

Der Funktion des zentralen Platzes als Veranstaltungsort wird im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen Rechnung getragen, indem eine freie Bespielbarkeit der Fläche angestrebt wird. Bäume als grüne Gestaltungselemente befinden sich hauptsächlich an der östlichen Platzseite. Das Grün spielt im Entwurf und in der Gestaltung des eks ohnehin eine wichtige Rolle. Der Bestand an Bäumen wird erhalten und in Teilbereichen ergänzt. Darüber hinaus werden im Zuge der Revitalisierung des eks Neubauten und Erweiterungsflächen mit einer extensiven Dachbegrünung geplant. Soweit es die Statik und Bauphysik zulassen, kann auch in Teilbereichen eine Dachbegrünung auf bestehenden Dachflächen ergänzt werden, um das allgemeine Wohnumfeld unmittelbar aufzuwerten.

Insgesamt betrachtet, so Thorsten Heckendorf abschließend, werde mit der Revitalisierung des eks Dortmund Scharnhorst eine attraktive Shoppingadresse im Stadtteil Dortmund Scharnhorst mit gezielten Maßnahmen wieder revitalisiert und neu definiert. Nach intensiver Abstimmung mit der Stadt Dortmund rechne er Mitte des kommenden Jahres mit dem Baubeginn für die geplanten Maßnahmen.