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Unternehmen investieren mit Blick auf die Fußball-EM in Hotels

Nach der Ankündigung der UEFA, die Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Urkraine auszutragen, stehen jetzt die Investoren in den Startlöchern. Vor allem die polnische Hauptstadt Warschau hat zahlreiche Genehmigungsverfahren zum Bau neuer Hotels und Gastronomiebetrieben abzuarbeiten. Eins davon betrifft das von der heimischen Kette Orbis geplante Hotel-Hochhaus mit integrierten Büroflächen. Orbis will rund 5 Mrd. Zloty (umgerechnet 1,4 Mrd. Euro) in den 350 Meter hohen Turm investieren.

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Im Orbis-Tower werden den Angaben zufolge 250 Hotelzimmer in den oberen Etagen entstehen. Derzeit befindet sich auf dem Grundstück noch ein Holiday Inn.

Bis zur Fußball-Weltmeisterschaft sind in Polen rund neue 500 Hotels mit insgesamt 32.000 Zimmern geplant. Das Investitionsvolumen beläuft sich nach auf rund 4,7 Mrd. Zloty.

Die neue polnische Kette De Silva öffnet zur Zeit ihr erstes 3-Sterne-Haus in Piaserczno bei Warschau. Ein weiteres Hotel ist für dieses Jahr am Flughafen von Katowice vorgesehen. Bis 2018 will De Silva rund 100 Objekte betreiben.

Das Unternehmen für Hotel- und touristische Dienste expandiert ebenfalls. Sein Portfolio soll bis Ende 2011 rund 150 Hotels umfassen. Und zur Franchising-Kette Chaber der Polnischen Hotelkammer PIH sollen bis 2017 etwa 500 Häuser gehören.

Die Entwicklung der Einnahmen gibt den Investoren recht. Lagen sie 2002 in Polen noch bei 2,6 Mrd. Zloty, erreichten sie im vergangenen Jahr geschätzt bereits 5,2 Mrd. Zloty. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Hotels von 1071 auf 1390. Gegenüber steht die rückläufige Entwicklung des Tourismus. Übernachteten 2006 in Polen noch 15,7 Mio. ausländische und 16,4 Mio. inländische Gäste, waren es nur noch 15 Mio. Inländer und 16 Mio. Ausländer im vergangenen Jahr.