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Untermietflächen seit 2004 halbiert

Zum Ende des dritten Quartals betrug das Volumen der zur Untervermietung angebotenen Büroflächen in den fünf Hochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M, Hamburg und München insgesamt knapp 590.000 m². Damit hat sich das Volumen seit dem Höchststand im dritten Quartal 2004 (knapp 1,2 Mio. m²) bis heute halbiert.

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Die Reduzierung ist allerdings nur in wenigen Fällen auf eine Anmietung von Untermietflächen zurückzuführen. Vielmehr laufen zum einen die Verträge der Hauptmieter aus, so dass die freien Flächen danach zum klassischen Leerstand zu zählen sind. Zum anderen werden angebotene Untermietflächen von den Hauptmietern auch wieder zurückgenommen.
Untermietflächen sind insofern ein guter Indikator für die allgemeine Marktentwicklung und belegen, dass im Zuge der verbesserten Geschäftslage der Unternehmen „Bürofläche“ nicht mehr nur als Kostenfaktor angesehen wird, sondern vermehrt wieder als Reserve für künftige Expansionen innerhalb des Unternehmens.

Es ist davon auszugehen, dass spätestens Ende 2007 das Angebot an Untermietflächen für die Büromärkte keine Bedeutung mehr haben wird. Dies gilt auch für Frankfurt, der Immobilienhochburg mit dem derzeit bei weitem höchsten Angebot an Untermietflächen (295.000 m², davon 47 % durch Banken). Gemessen am gesamten Bestand liegt die Untermietflächenquote hier bei 2,5 % (in allen anderen Städten bei unter 1 %).