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Unsicherheit um „Mall of Berlin“ hält an

Nach wie vor ist bei den Mietern umstritten, wann die „Mall of Berlin“ mit 270 Geschäften am Leipziger Platz eröffnen wird. Die bisher geplanten Eröffnungstermine im April und Mai waren verstrichen, da es Probleme mit dem Brandschutz gab [Mall of Berlin: Brandschutzanlage sorgt für weitere Verspätung]. Seitens des Bauherrn, der Gesellschaft High Gain House Investments (HGHI) des Investors Harald Huth, wurde den Mietern jetzt mitgeteilt, dass die Eröffnung voraussichtlich am 25. September stattfinden solle, wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet.

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Ein von der Morgenpost zitierter Mieter, der anonym bleiben möchte, sowie ein ebenfalls namentlich nicht genannter Insider sehen dieses Datum aber als vorläufig an. Der Grund: Es soll nun auch Probleme mit der Wasserversorgung geben, von der gut ein Drittel der Mieter betroffen ist. Ein dafür verantwortliches Leck werde demnach immer noch gesucht. Entsprechende Berichte wurden von der HGHI allerdings bisher nicht bestätigt. Auch liegen dem Bauherrn nach Aussagen des Insiders angeblich noch nicht alle Abnahmen für die beteiligten Läden vor.

Für die betroffenen Händler ist die Lage derzeit unangenehm. Zwar hat Investor Huth laut einem Bericht des „Tagesspiegels“ vom Juli den Mietern offenbar Zugeständnisse bei den Mietzahlungen gemacht, solange kein Umsatz fließt. Das für die neuen Läden eingestellte Personal muss aber dennoch bezahlt werden. Mit 76.000 m² Fläche und einem Investitionsvolumen von 800 Millionen Euro wird die „Mall of Berlin“ eines der größten Einkaufszentren der Bundeshauptstadt sein.