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Union Investment hat neben Shoppingcentern auch Fachmärkte im Visier

Mit dem Namen „Alexa“ verbinden die Berliner eine der attraktivsten Einkaufsgelegenheiten im Herzen der deutschen Hauptstadt. Für rund 316 Millionen Euro erwarb die Union Investment Real Estate GmbH ziemlich genau vor einem Jahr 91% der Anteile des von Sonae Sierra gemanagten Centers in prominenter Lage am Berliner Alexanderplatz [Union Investment kauft Berliner Shopping Center Alexa]. 59.000 m² Gesamtfläche, 180 Shops, 17 Restaurants, umfangreiche Freizeitangebote. Das Shopping-Center-Portfolio der Hamburger Immobilienfondsgesellschaft, breit gestreut über elf europäische Länder, umfasst mit den „RiemArcaden“ in München, dem CityQuartier „Fünf Höfe“ in München, „Les Grand Prés“ in Mons oder dem „Forum Mersin“ in der Südtürkei eine Reihe großer Center – mit insgesamt über 1,1 Millionen m² Mietfläche. In den letzten drei Jahren investierte Union Investment rund 2 Milliarden Euro in neue Einzelhandelsobjekte.

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Lag der Investitionsfokus der letzten Jahre im Einzelhandelsbereich auf Losgrößen ab 100 Millionen Euro, setzt Union Investment seit Mitte 2010 auf eine zweigleisige Ankaufsstrategie. „Neben großvolumigen Shoppingcentern suchen wir für unsere Fonds insbesondere nach starken, etablierten Fachmarktzentren ab 35 Millionen Euro aufwärts“, sagt Lars Richter, Leiter der Asset-Management-Einheit ShoppingCenter bei Union Investment. „Kleinere und fungiblere Objekte, wie etwa das zuletzt erworbene Äppelallee-Center in Wiesbaden [Union Investment kauft Wiesbadener Äppelallee-Center von Newport] oder das Chinon Center in Hofheim am Taunus, eignen sich bestens, unser Einzelhandelsportfolio noch breiter zu diversifizieren und unser Engagement in Ländern wie Italien, Frankreich, vielleicht auch in Spanien weiter zu verdichten“.

Neben Einzeltransaktionen zeigt sich Union Investment auch im Fachmarktsegment durchaus auch an Portfoliokäufen interessiert. In Frage kommen zudem starke Fachmarktzentren, die eine Umstrukturierung bzw. Weiterentwicklung erfordern. Ein weiterer Grund für Union Investment, die Einzelhandelsstrategie auf zwei starke Beine zu stellen, sind erwartete Synergieeffekte. „Zwischen Fachmarkzentren und Shoppingcentern bestehen große Synergien, da expansionswillige Unternehmen heute auf beide Center-Typen setzen“, so Richter. Die sich hierdurch eröffnenden Potenziale wollen die Hamburger in Zukunft aktiver nutzen.