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Umsatzrückgang im ersten Halbjahr - Mieten stabil

Die Landeshauptstadt Dresden ist mit ca. 487.000 Einwohnern nach Leipzig die zweitgrößte Stadt Sachsens. Als Wirtschaftsmotor des Freistaates kommt der Stadt und dem Umland eine wichtige Rolle zu. Rund 40,1% des Bruttoinlandproduktes (BIP) des Landes Sachsen werden im Regierungsbezirk Dresden erwirtschaftet. Die Stadt Dresden allein trägt zu 16,8% zur Wirtschaftskraft des Freistaates bei. Dresdens Wirtschaft verfügt über eine besondere Kompetenz bei den Zukunftsindustrien so z.B. der Mikroelektronik, der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Fahrzeug-, Luft-, und Raumfahrtechnik. Durch die ansässigen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen wie z.B. die Technische Universität Dresden, die Hochschule für Technik und Wirtschaft und die Institute der Fraunhofer-, Max-Planck- und Leibniz- Gemeinschaft, ergeben sich zahlreiche Synergien zwischen Wirtschaft und Forschung. Nicht zuletzt präsentiert sich die Elbmetropole als Stadt der Kunst und Kultur.

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Im 1. Halbjahr 2006 wurden im Dresdner Stadtgebiet insgesamt 19.400 m² Bürofläche vermietet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergibt sich ein Umsatzrückgang von knapp 10%. Ein Halbjahres- Vermietungsergebnis unterhalb von 20.000 m² hat sich im 5-Jahresvergleich bereits in den Jahren 2003 und 2004 ergeben. Die kurzfristig erkennbare stabilere Vermietungsleistung, die sich seit dem Jahresende 2005 zeigte, konnte sich im Berichtsquartal nicht fortsetzen. Großflächige Nutzer sowie Nachfragegruppen im mittleren Flächensegment waren nur schwach vertreten. Die Anmietungen des DRK Bildungswerk-Sachsen e.V. mit 2.500 m² (Umzug innerhalb des östlichen Stadtgebietes) und der Münzer & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit 700 m² am Dresdner Altmarkt (Umzug von der Dresdner Neustadt auf die Altstadtseite) gehören zu den größten Abschlüssen. Das Hauptfeld der Anmietungen lag bei Flächengrößen unterhalb 300 m².

Der Flächenleerstand (inklusive Untervermietungsleerstand) beträgt zu Halbjahresende ca. 375.000 m². Die Leerstandsquote hat sich damit auf 15,6% erhöht (+ 0,5 Prozentpunkte Anstieg im Verlauf der letzten 3 Monate). Trotz der nicht befriedigenden Vermietungsleistung und der Leerstandssituation in der ersten Jahreshälfte 2006 konnten sich die Mietpreise weitestgehend stabil halten. Bei den Top-Büros wurden Mieten zwischen 8,00 und in der Spitze 9,80 €/m²/Monat registriert. Büros in guten Lagen erreichten Mietpreise von 5,00 bis zu 7,00 €/m²/Monat. Für Objekte in mittleren Lagen lag die Mietpreisspanne zwischen 4,00 und 5,00 €/m²/Monat.