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Über 18 % mehr Büroflächenumsatz als vor einem Jahr

An den meisten deutschen Bürostandorten wurden im ersten Quartal 2006 mehr Flächen umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Lediglich Berlin, Essen und Frankfurt verzeichneten Rückgänge. In den acht untersuchten Städten (Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München) lag das Ergebnis um gut 18 Prozent über dem Wert des ver-gangenen Jahres. Dies ergibt eine Analyse von Atisreal, Deutschlands führendem Berater für Gewerbeimmobilien.

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München erreichte den mit Abstand höchsten Flächenumsatz mit 198.000 m² (+ 27 %); hier wurde auch die größte Vermietung registriert (50.700 m² an O2). Auf dem zweiten Platz folgt Berlin mit 95.000 m² (- 13 %). Das Resultat liegt aufgrund des Nachfragerückgangs der öffentlichen Verwaltung erwartungsgemäß etwas niedriger als im Vorjahr. In Hamburg als drittplatziertem Standort war die Umsatzsteigerung mit gut 72 Prozent sehr hoch. Insgesamt wurden hier 93.000 m² Bürofläche umgesetzt. Ein deutlich besseres Ergebnis als im ersten Quartal 2005 erzielten auch Düsseldorf mit 67.000 m² (+ 63 %), Köln mit 64.000 m² (+ 100 %) sowie Leipzig mit 33.000 m² (+ 44 %). Den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahr verzeichnete Essen, wo der Jahresstart mit nur 7.000 m² schwach ausfiel. Der mit 71.000 m² um 32 Prozent niedrigere Flächenumsatz in Frankfurt ist vor allem ein Resultat der noch fehlenden Großverträge. Bislang wurde noch kein Vertragsabschluss mit mehr als 5.000 m² registriert. „Insgesamt hat sich die Nachfragebelebung des vergangenen Jahres aber im ersten Quartal wie erwartet fortgesetzt. Auch für das Gesamtjahr erwarten wir daher eine leichte Steigerung gegenüber 2005“, erläutert Peter Rösler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Atisreal Deutschland.Das verfügbare Büroflächenangebot blieb von Januar bis März konstant bei rund 9,58 Millionen Quadratmetern. An den meisten Standorten wie Berlin, Essen, Frankfurt, Leipzig und München gab es einen leichten Rückgang zwischen einem und vier Prozent. Nur noch geringfügige Anstiege von jeweils knapp einem Prozent waren in Düsseldorf und Hamburg zu beobachten. Lediglich in Köln war der Anstieg mit 13 Prozent erwartungsgemäß überproportional hoch. Die Höchstmieten sind überwiegend stabil geblieben. In Hamburg (+ 2,2 %) und Leipzig (+ 2,8 %) zogen sie leicht an, Düsseldorf musste einen geringen Rückgang um 1,8 % hinnehmen. „Neben einem leicht höheren Flächenumsatz gegenüber 2005 erwarten wir im Laufe des Jahres ein bundesweit rückläufiges Gesamtangebot. Der Abbau wird sich allerdings langsamer vollziehen als in früheren Zyklen. Die Mietpreisniveaus werden überwiegend stabil bleiben, wobei an einigen Standorten die Spitzenmieten für Top-Flächen in sehr guten Lagen vereinzelt leicht anziehen dürften“, fasst Rösler zusammen.

Fotos: http://www.photocase.de