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Treptower Kiefholzstraße: Gewobag feiert Richtfest

Gestern Nachmittag standen in der Alt-Treptower Kiefholzstraße 403/404 die Maschinen still, stattdessen zogen für einen Tag die Artisten ein: Der im Kiez ansässige Kinderzirkus „Cabuwazi“ besuchte den Rohbau und machte sich das Baugerüst kurzerhand zur vertikalen Bühne. Die Jugendlichen jonglierten mit Werkzeugen und verwandelten die Baustelle auf Stelzen in einen bunten, fröhlichen Freiluftzirkus. Denn zur Freude gab es allen Grund: Mit diesem außergewöhnlichen Richtfest feierten die Gewobag, Projekt-Partner Treucon und Bauunternehmen Kondor Wessels den schnellen Fortschritt ihres Bauprojekts.

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Das Dach liegt auf, im Herbst kann eingezogen werden. Zwei Niedrigenergiehäuser mit 98 Wohnungen geben dann mit Wohnflächen von 40 bis mehr als 100 m² Singles, Paaren und Familien ein neues, modernes Zuhause. Ein Teil der Wohnungen wird barrierearm gestaltet sein. Die Nettokaltmieten beginnen nach der aktuellen Förderrichtlinie durchschnittlich bei 6,50 Euro/m². Im Rahmen der Wohnraumförderung wird ein Viertel der Wohnungen an WBS-Berechtigte vergeben.

„Wir alle wissen: Berlin wächst. So attraktiver Wohnraum zu einem bezahlbaren Preis, wie ihn die Gewobag und andere Städtische Wohnungsbaugesellschaften momentan in Berlin schaffen, ist die beste Antwort auf die drängenden Wohnungsmarktprobleme dieser Stadt. Wir brauchen viele solcher Projekte. Ich bin deshalb sehr froh, dass die Gewobag mit diesen knapp 100 Wohnungen den Startschuss für ihr umfangreiches Neubauprogramm gibt“, so Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel sagt zu dem Projekt.

Gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Oliver Igel, dem Gewobag-Vorstand Snezana Michaelis und Markus Terboven, sowie Thomas Doll, Geschäftsführer Treucon, und Marcus Becker, Geschäftsführer Kondor Wessels Bouw Berlin, wirkte er tatkräftig an einer glücklichen Zukunft des Gartenhof- Kiefholzstraße mit: Sechs Nägel wurden mit Hämmern in den Farben der Gewobag – von den Artisten zuvor in einer atemberaubenden Aktion übergeben – erfolgreich ins Holz geschlagen. „Ein gutes Gefühl, Alt-Treptow um so ein modernes, sozial verträgliches Wohnensemble wachsen zu sehen – und das erstmals, seit hier vor rund 70 Jahren der Zweite Weltkrieg eine Lücke riss“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel, der mit entsprechendem Elan gemeinsam mit seinen Mitrednerinnen und -rednern den Hammer schwang.