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Trendwende bei Preisen deutscher Wohn- und Geschäftshäuser

Rainer Schorr

Die Preise für deutsche Wohn- und Geschäftshäuser sind seit Anfang des Jahres um 5,4 Prozent gestiegen. Außerhalb der Ballungsräume gab es einen leichten Preisanstieg von 0,8 Prozent. In Berlin stiegen die Preise seit Januar um zwei Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Immobilien-Preisindikator von Estavis, der die durchschnittlichen Angebotspreise auf Basis der Ist-Mieten von insgesamt 1.234 neu am Markt befindlichen Wohn- und Geschäftshäusern erfasst und alle vier Monate veröffentlicht wird.

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Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser bundesweit um 9,3 Prozent gesunken. In kleineren und mittelgroßen Städten fiel der Rückgang mit minus 8,2 Prozent moderater aus. Die Immobilienpreise liegen außerhalb der Ballungsräume derzeit bei dem 12,3-fachen der Jahresnetto-Kaltmiete auf Basis von 236 untersuchten Objekten. Noch im August 2007 lag der Multiplikator beim 13,4-fachen. „Bei der Preisentwicklung von Wohn- und Geschäftshäusern in kleineren und mittelgroßen Städten beobachten wir derzeit eine Trendwende. Bis April hatten die Preise hier noch nachgegeben, seit Mai verteuern sich Objekte in diesen Regionen. Allein im Mai sind die Preise im Vergleich zum Vormonat um 3,3 Prozent gestiegen“, sagt Rainer Schorr, Vorstandsvorsitzender der Estavis AG.

In Berlin sind die Immobilienpreise im August im Vergleich zum Vorjahr um fast neun Prozent gefallen. Derzeit liegen die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser beim 15,6-fachen der Jahresnetto-Kaltmiete auf Basis von 439 untersuchten Objekten. Im August 2007 lag der Multiplikator beim 17,1-fachen.