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Transaktionsvolumen weiter auf Rekordkurs

29,65 Milliarden Euro wurden in den ersten drei Quartalen 2006 bundesweit in Gewerbeimmobilien angelegt – eine Steigerung von rund 135 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies resultiert sowohl aus einem Anstieg bei den Einzel- als auch bei den Portfoliotransaktionen. Inklusive Wohnportfolios und Non-Performing Loans wurden in diesem Jahr sogar rund 41,23 Milliarden Euro investiert. Dies ergibt eine Analyse von Atisreal, Deutschlands führendem Berater für Gewerbeimmobilien.

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An den insgesamt 29,65 Milliarden Euro, die in gewerbliche Immobilien angelegt wurden, hatten Portfolioverkäufe einen Anteil von 17,57 Milliarden Euro (59 %) und Einzeldeals von 12,08 Milliarden Euro (41 %). Betrachtet nach der Verteilung auf die einzelnen Objektarten liegen Einzelhandelsimmobilien weiterhin an der Spitze: Sie waren mit 13,84 Milliarden Euro (47 %) am Gesamtumsatz beteiligt. Auf dem zweiten Platz folgen Bürohäuser mit 10,21 Milliarden Euro (gut 34 %); betrachtet man jedoch nur das dritte Quartal, so stellen sie mit einem Investitionsvolumen von über 6 Milliarden Euro die mit Abstand stärkste Kategorie. Auf Logistikimmobilien entfallen rund 1,73 Milliarden Euro (knapp 6 %).

Portfolioinvestments
Von den 17,57 Milliarden Euro, die in gewerbliche Portfolios investiert wurden, entfielen 5,71 Milliarden Euro (knapp 33 %) auf Büro- und 9,26 Milliarden Euro (fast 53 %) auf Einzelhandelspakete (hier kommt vor allem der Verkauf des Karstadt-Portfolios zum Tragen). 6,37 Milliarden Euro wurden in Wohnimmobilien und etwa 5,22 Milliarden Euro in Non-Performing Loans angelegt.

Einzelinvestments
Bei den Einzeldeals liefern sich Einzelhandels- und Büroimmobilien ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Auf Büros entfallen rund 4,5 Milliarden Euro, auf Einzelhandelsobjekte etwa 4,6 Milliarden Euro (beide jeweils rund 37 % am Gesamtumsatz von 12,08 Mrd. €). Einen Anteil von knapp 9 Prozent hatten Logistikimmobilien (etwa 1,07 Mrd. €).

Investmentumsatz in den sechs wichtigsten Standorten
An den sechs wichtigsten deutschen Investmentstandorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München) wurden in den ersten drei Quartalen 2006 rund 12,27 Milliarden Euro angelegt – ganze 138 Prozent mehr als im Vorjahr. Darin sind etwa 4,8 Milliarden Euro aus Portfoliotransaktionen anteilig enthalten. München belegt mit Abstand Platz eins mit einem Transaktionsvolumen von 3,3 Milliarden Euro (plus 628 %). Die weiteren Plätze sind hart umkämpft. Mit einem Gesamtumsatz von 2,34 Milliarden Euro (plus 22 %) landet Frankfurt knapp vor Hamburg mit 2,23 Milliarden Euro (plus 132 %) und Berlin mit 2,2 Milliarden Euro (Plus 179 %). Sowohl in Frankfurt als auch in Hamburg machen anteilige Portfoliodeals gut die Hälfte aus, wogegen sie in Berlin nur einen Anteil von rund 18 Prozent erreichen. Mit etwa 1,36 Milliarden Euro wurden in Düsseldorf 158 Prozent mehr investiert als im Vorjahreszeitraum. Auch Köln konnte das Ergebnis um 70 Prozent steigern und verbuchte ein Transaktionsvolumen von knapp 836 Millionen Euro. „Die Dynamik des Investmentmarktes wird sich auch im vierten Quartal ungebrochen fortsetzen – nicht zuletzt, weil noch eine Reihe großer Portfolioverkäufe zu erwarten sind“, unterstreicht Piotr Bienkowski, Geschäftsführer von Atisreal Deutschland.