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Transaktionsvolumen im vierten Quartal 2010 mit deutlichem Anstieg

Im vierten Quartal 2010 stieg das Transaktionsvolumen an den deutschen Gewerbeimmobilienmärkten auf mehr als sechs Milliarden Euro. Das ist eins der Ergebnisse der Analyse zum Investmentmarkt Deutschland vom Unternehmen DTZ für das letzte Viertel des Jahres Quartal 2010. „Das Transaktionsvolumen sei das mit Abstand höchste im Gesamtjahr 2010 gewesen", heißt es weiter aus dem Unternehmen. Gegenüber dem Vorquartal sei es gar um 46 Prozent gewachsen. Die DTZ Analyse zeigt zudem eine Dominanz der Bürotransaktionen und ein verstärktes Engagement ausländischer Investoren auf dem deutschen Markt.

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Der Anstieg des Quartalsvolumens geht laut Analyse vor allem auf den Verkauf von Einzelobjekten zurück. Sie hätten sich von 3,2 Milliarden Euro im dritten Quartal auf 5,0 Milliarden Euro im letzten Viertel des Jahres erhöht. Der größte Einzeldeal sei dabei der Verkauf des Opernturms in Frankfurt durch Tishman Speyer/UBS Real Estate Finance an JPMorgan/GIC Real Estate für rund 580 Millionen Euro gewesen. An zweiter Stelle folge der Ankauf des Hauptquartiers der Deutschen Börse AG durch Signa Property Funds Deutschland für rund 230 Millionen Euro. Bei den Paketverkäufen dominierten auch im vierten Quartal die Einzelhandelsportfolien, berichtet DTZ. Der größte Portfoliodeal sei hier der Kauf von zehn Fachmarktzentren und Shopping Centern durch den französischen Investmentmanager Ciloger von der HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft für rund 218 Millionen Euro gewesen.

Bürotransaktionen dominierten das vierte Quartal
Über das Gesamtvolumen im vierten Quartal hinweg dominierten Büroobjekte das Marktgeschehen. „Ihr Transaktionsvolumen habe sich von 1,36 Milliarden Euro auf 3,1 Milliarden Euro mehr als verdoppelt“, heißt es bei DTZ. Das Transaktionsvolumen mit Einzelhandelsobjekten habe 1,62 Milliarden Euro erreicht. Ein Viertel dieses Volumens sei durch drei Transaktionen von Shopping Centern erbracht worden. Das Investoreninteresse habe sich zudem stark auf Geschäftshäuser in den Haupteinkaufslagen von Groß- und Mittelstädten gerichtet.