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Top-Fassade für die Mönchengladbach-Arcaden gesucht

Die Planung der Mönchengladbach Arcaden am Standort des ehemaligen Schauspielhauses in der niederrheinischen Stadt nimmt Gestalt an. Der Projektentwickler mfi wird als Vorstufe zur Realisierung im Frühjahr in Abstimmung mit der Stadt und der EWMG einen Fassaden-Wettbewerb durchführen. Das Ergebnis des zweistufigen Wettbewerbs, der in einer Jurysitzung am zwanzigsten Mai endet, soll anschließend in einen Bebauungsplanentwurf einfließen. Er wird voraussichtlich im Sommer erarbeitet und im Herbst ausgelegt.

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Bei den Entwürfen für den Wettbewerb wird unter anderem viel Wert auf Lösungen für die Gestaltung der Haupt- und Nebeneingänge gelegt. Die Fassade soll zudem im Hinblick auf energetische und raumklimatische Belange optimiert werden, um langfristig die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten. Insgesamt wurden neun Büros aus Städten wie London, Berlin, Rotterdam und Paris aufgefordert, entsprechende Entwürfe für das Handels- und Dienstleistungszentrum zu erarbeiten. Zur Entscheidung über das zukünftige Bild der "Mönchengladbach Arcaden" wird ein Preisgericht mit Vertretern von Stadt, mfi, Politik und externen Fachleuten besetzt. Das neue Einkaufszentrum bezieht die unmittelbar angrenzende Theatergalerie und den Lichthof mit ein. Beide Gebäude werden ebenso wie das ehemalige Schauspielhaus abgerissen.

Der Wettbewerb zur Platzgestaltung vor den Arcaden wird voraussichtlich im Herbst des Jahres folgen. Während der Investor mfi den Fassadenwettbewerb finanziert, wird dieser Wettbewerb von der Stadt ausgerichtet. Eine Entscheidung wird dann im Oktober gefällt und mit dem Abriss des ehemaligen Schauspielhauses soll ab Januar 2012 begonnen werden, bevor im Frühjahr 2012 voraussichtlich die Baugenehmigung für das rund 150-Millionen-Projekt erfolgt. Anschließend kann mit der Großbaustelle begonnen werden. Die Grundsteinlegung ist für Spätsommer 2012 vorgesehen und im Frühjahr 2014 soll die Eröffnung gefeiert werden.